Die Nationalkomikerin – cultura #7

Na? Haben Sie uns vermisst? Nun sind wir mit einer knackigen Folge und neuem Look wieder da. Heute stellen wir einen pahragrauschen Star vor.


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Verfasst von cultura Redaktion


cultura7

Wenn Sie einen pahragrauschen Passanten auf der Straße nach „Lena Halacht-Kulli“ fragen, kommt, obwohl der Name ein wenig sperrig ist, ein Schmunzeln bei der Person auf. Dabei hatte es sie nicht immer leicht. Sie ist in einer Fischerfamilie groß geworden, besser gesagt in Ingen. Dies ist eine Stadt in Rita, dem südlichen Kantons Pahragraus. Aus ihrer Familie stammt auch der ehemalige Bezirkspräsidents des Ingenbezirks, ihr Bruder Keno Halacht. Er ist zwar national nicht so bekannt wie sie, jedoch haben sie in jungen Zeiten etwas Gemeinsames erlebt: das Fischgeschäft wurde durch einen Brand zerstört. Fischgeschäft? Ja, ihre Familie verkaufte die Fische. Auch Lena Halacht-Kulli musste früh schon mithelfen, Tag und Nacht. Vielleicht verstehen Sie, wenn jemand etwas von klein auf macht, und dies dann nicht mehr existiert, kann das ganz schön traumatisierend sein. So war es auch bei ihr. Lena beschloß, weg zu gehen. Das Geschäft wurde wieder aufgebaut, doch da war sie nicht mehr da. 2460 zog sie in die große Stadt Krautstadt. Lena wollte berühmt werden, etwas bedeuten. Doch die Anfänge in Krautstadt waren schwer. Zuerst arbeitete sie im regionalen Fernsehsender „RITA TV“ als Moderatorin. Sie hatte auch eine Satiresendung und eine Musiksendung, wo sie selber sang. Doch das reichte Lena nicht. In Rita war sie eine Bekanntheit, im Rest des Landes war sie völlig unbekannt. Das wollte sie ändern und arbeitete nicht mehr beim Fernsehen. Sie gestaltete ein Bühnenprogramm mit dem Namen „lustig. humorvoll. komisch.“ Die Anfangsbuchstaben stehen für ihren Namen: Lustig – l – wie Lena. Humorvoll – h – wie Halacht. Und Komisch – k – wie Kulli. Das Programm war ein Erfolg! Die Leute lachten. In ganz Pahragrau war sie das Gesicht der pahragrauschen Komikszene. Das Erfolgsprogramm ging bis 2467. Im folgenden Jahr bekam sie einen Sohn, Uli Kulli, der derzeitiger Oberbürgermeister von Krautstadt ist. Nach einem nächsten Programm moderierte sie die große Sendung „Die versteckte Kamera“. Damit stieg sie wieder ins Fernsehgeschäft ein. Im Jahr 2510 beendete sie ihre Karriere. Abgeschottet von ihren Fans lebte sie von 2510 bis 2519. Denn 2519 bekamen ihre Fans ein neues Programm mit dem Titel: „Ich lebe noch!“.

In Kürze


Lena Halacht-Kulli (*2435 in Ingen) ist eine pahragrausche Komikerin, Entertainerin und Moderation. Sie ist ehemalige Fischverkäuferin und Sängerin.

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