Haladien verlässt IADN

von Fridjof Gunholm


Norsbrôk/Halada. Das Haladische Reich hat heute bekannt gegeben, die IADN so schnell wie möglich verlassen zu wollen. Als Grund nannte man die „aggressiven Machtspielchen“ des IADN-Mitgliedes Lusslien, sowie ein „enttäuschendes Telefonat“ mit dem torunischen Präsidenten am gestrigen Abend. „Präsident Thorgesson zeigte gestern keine Bereitschaft, sich mit uns im Kampf gegen die dreisten Lügen und Unterstellungen der lussischen Regierung, zu solidarisieren. Damit sehen wir in unserer Mitgliedschaft keinen Nutzen mehr. Zudem haben wir uns in den letzten Monaten in der IADN kaum noch willkommen gefühlt“, so der Vorsitzende des haladischen Ministerrates Lichem Makary. Präsident Thorgesson bedauerte den Schritt: „Mit dem Austritt aus der IADN signalisiert haladische Regierung, dass sie eine Konfrontation im Mandhu-Konflikt nicht scheut. Es ist zu befürchten, dass sich der Konflikt weiter verschärft.“ Er versicherte zudem, dass die FRNX dennoch an ihrer Neutralität im mandhischen Bürgerkrieg, festhalten werde: „Was wir jetzt dringend brauchen sind deeskalierende Maßnahmen. Sanktionen werden die Lage nur weiter verschärfen.“ Zum genauen Inhalt des Telefonats wollte sich Thorgesson heute jedoch nicht äußern. Insider-Berichten zufolge soll die haladische Regierung von der FRNX verlangt haben, Lusslien „unter Druck zu setzen“ und mit „Konsequenzen zu drohen“, sollte die STAVA-Kommission ihre jüngst im Sicherheitsrat eingebrachte Resolution, nicht zurückziehen. Nachdem Thorgesson dies ausdrücklich abgelehnt habe, sei das Telefonat unter Ankündigung des IADN-Austritts, von haladischer Seite beendet worden.

Stimmen zum IADN-Streit um Mandhu: Präsident Thorgesson fordert mehr Gesprächsbereitschaft, Kritik von der Opposition, scharfer Ton aus Halada

von Fridjof Gunholm


Norsbrôk. FRNX Präsident Levain Thorgesson äußerte sich erstmals offiziell zum IADN-internen Streit über den Umgang mit dem Mandhischen Bürgerkrieg und der Rolle des Haladischen Reiches. Besonders in Lusslien und Dianien ist der Ärger über das Haladische Reich, das ebenfalls Mitglied der IADN ist, groß. Selbst ein Austritt der beiden STAVA-Staaten, scheint als Ultima Ratio nicht mehr undenkbar. Präsident Thorgesson kritisierte sowohl das Vorgehen der Haladischen Regierung, bemängelte aber auch das konfrontative Vorgehen der lussischen Regierung: „Die Vorfälle in Mandhu sind verabscheuungswürdig  und sollte das Haladische Reich tatsächlich eine Mitschuld tragen, muss und wird dies selbstverständlich Konsequenzen haben. Fakt ist aber auch, ohne die beiden Regionalmächte URB und HLR, lassen sich in Bangabandhu heute keine Konflikte mehr lösen. Es wäre sicherlich förderlicher gewesen, das direkte Gespräch mit Haladien zu suchen, anstatt diesen Konflikt vor der Weltöffentlichkeit auszutragen und das Klima in der IADN zu vergiften. Ich bin der Überzeugung, dass es immer die Möglichkeit konstruktiver bilateraler Gespräche gibt. So lange diese nicht ausgeschöpft wird, ist es meiner Meinung nach eher kontraproduktiv als hilfreich, den Ausschluss des Haladischen Reiches zu fordern, oder mit dem eigenen Austritt zu drohen. Das schafft kein Vertrauen.“Nach der Pressekonferenz gab es vor allem Kritik aus der HKP-Torunalfraktion: „Wir fordern uneingeschränkte Solidarität mit den akronoischen Partnern. Wir können im Mandhu-Konflikt nicht länger die Beobachterrolle einnehmen und müssen endlich proaktiv vorgehen. Wenn es tatsächlich auf eine Entscheidung Lusslien gegen Haladien hinausläuft, ist für uns klar, wer die IADN verlassen muss“, so Partei- und Fraktionsvorsitzender Ervin Haller Bôkstên.Auch das Haladische Reich äußerte sich heute erstmals offiziell zu den Vorwürfen der lussischen Regierung: „Die lusslische Regierung benimmt sich immernoch wie eine Kolonialmacht und glaubt in Mandhu Gott spielen zu dürfen. Es sind die lussischen Streitkräfte die vor unserer Haustür Bomben abwerfen, nicht umgekehrt“, so eine Stellungnahme des haladischen Außenministeriums, das zudem jegliche Beteiligung oder Verantwortung an dem Giftgasanschlag nahe Jamban, abstritt.

„Here we go again“ – IADN-Austritt wieder Thema in der Zentalrepublik

Nach einem mutmaßlichen Giftgasanschlag in Mandhu von Rebellen, die vom Haladischen Reich unterstützt werden, flammt die Diskussion um einen IADN-Austritt der Dianischen Zentralrepublik wieder auf.

Seit über einem Jahr diskutiert die politische Klasse in Altaan immer wieder einen IADN-Austritt der Dianischen Zentralrepublik. Nachdem sich einige IADN-Staaten am Davien-Konflikt beteiligten, sah es nach der Veröffentlichung der Ergebnisse der Konferenz von Corinth tatsächlich kurz danach aus, als würde man im Präsidialpalast einen Austritt planen. Dem erteilte Zentralaußenminister Simon Liit (DDVP) vor der Gesamtparlamentswahl im vergangenen Jahr allerdings eine Absage, nachdem sich bei einer Anfrage innerhalb des IADN „erfreuliche Tendenzen“ beim weiteren Vorgehen der beteiligten Staaten in Davien gezeigt habe.

Mit der Vorwärts ist allerdings seit Januar eine Partei in der Zentralregierung, welche sich einen IADN-kritischen Kurs auf die Fahnen geschrieben hat. Einen Austritt hat man zwar nicht in den Koalitionsvertrag bekommen, das hält die Vorwärts aber nicht davon ab, immer wieder Druck auf das DDVP-geführte Außenministerium zu machen. So soll es heute Abend eine Sondersitzung des Koalitionsausschusses gegeben haben, in der man das weitere Vorgehen im Bezug auf das Haladische Reich besprechen wollte. Zentralaußenminister Liit soll darin unter anderem die Parteivorstände und Regierungsmitglieder darüber informiert haben, dass man im STAVA, wie aus Lusslien angekündigt, derzeit die Einreichung einer Resolution des ITUF-Sicherheitsrsats zur Sanktionierung Haladiens diskutiere, „es dort allerdings Uneinigkeiten gebe“. Vorwärts-Vorsitzende und Zentralministerin für Bildung Teria Kluyto soll daraufhin eine „grundlegende Neubewertung“ der IADN-Mitgliedschaft gefordert haben. „Möchten wir Seite an Seite stehen mit so einem Staat [Haladien, Anm. d. Red.]?“. Weiter sagte sie, das Schweigen in der IADN sei „erdrückend“.
Liit soll betont haben, das der dianische Auslandsgeheimdienst RescorInternaationaliCectrraal (RIC) derzeit in Kontakt mit den lussischen Behörden stehe, um die Aussagekraft der Informationen, welche die Beteiligung Haladiens beweisen soll, zu prüfen. Er betonte aber auch, dass der KVK bestimmt nicht „wegen irgendeiner Kleinigkeit“ von Nachweisen sprechen würde. Weiter schlug er vor, dass man sich einem eventuellen Austritt Lussliens „unter den entsprechenden Umständen“ auch anschließen könnte. Das müsse aber sowieso vom Zentralparlament gebilligt werden, sodass das keine Sache der Koalition allein sei.

Eine Pressekonferenz gab es nach dem Koalitionsausschuss nicht, zu einem abschließenden Ergebnis sei man nicht gekommen, das „sei aber auch nicht Sinn des heutigen Treffens gewesen“, betonte eine Regierungssprecherin später auf Social Media.

Wie ein Griff ins Wespennest – Kalendereform stösst auf heftigen Widerstand

Finrod, 09.06.2521 (19.04. GZR) Ja, liebe Leserinnen und Leser, Sie sehen richtig. So sieht es aus, wenn nicht das vertraute pharische Datum vorangestellt wird, sondern der sog. Wilson-Kalender. Geht es nach dem Willen des scheidenden Begams, soll er demnächst den pharischen Kalender ablösen. Dieser gilt seit Urzeiten in Ancalim, Feanaro und Amranien. In den Fernen Stätten Forn-Vespera und Forn-Karpat nutzt man parallel schon seit geraumer Zeit beide Kalender. Mi Wath und Korangar hingegen kennen nur den Wilson-Kalender.

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„Die Wilson-Kommission muss schlechtes Gras geraucht haben!“ meint jedenfalls Lutanis Gulantir

Groß ist der Widerstand naturgemäß in den ancalischen Stammlanden. Hier ist man sehr überzeugt, dass die Einteilung in 20 Monate zu jeweils 20 Tagen schlicht und einfach stimmig ist. So gibt es keinerlei Verschiebungen der Wochentage, und in Schaltjahren gibt es einen zusätzlichen Feiertag anläßlich des Geburtstages des amtierenden Begams.

Blanker Unsinn

Lutanis Gulantir, Obmann von Ancalim und aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge von Nodecano Furyatan, hält die Einberufung einer Expertenkommission für „blanken Unsinn“: „Selten so eine dämliche Idee gehört!“ Und in der Tat kann man so etwas auch nur angehen, wenn man in Kürze aus dem Amt scheidet. Die Beliebtheitswerte des Begam sind nach Bekanntwerden stark gefallen.

Die Regierungen von Ancalim, Feanaro und Amranien sind sich jedenfalls einig, dass sie „diesen gigantischen Blödsinn“ nur unter Protest umsetzen werden. Lutanis Gulantir: „Der Wilson-Kalender ist genauso verquer wie der Gaia-Kalender.“

Es besteht also die Gefahr, dass in den ancalischen Stammlanden demnächst drei Kalenderangaben parallel laufen. Man kann nur hoffen, dass sich das Ganze nicht zu einer veritablen Staatskrise hochschaukelt.

Helmar von Huncis, Feanaro Times

Haladien für Giftgasangriff verantwortlich: Nyeuvkerk kritisiert ITUF und erwägt IADN-Austritt

Nach neuesten Erkenntnissen des lussischen Verteidigungsministeriums und des Auslandsnachrichtendienstes KVK sind von Haladien unterstütze Rebellen in Mandhu für den Giftgasangriff nahe der Stadt Jamban vor etwa drei Wochen verantwortlich. Nyeuvkerk kündigte nun an, Konsequenzen zu ziehen und erwägt einen IADN-Austritt des Königreichs.

Man habe mit erschreckender Sicherheit feststellen können, dass die verantwortlichen Rebellengruppen von der Haladischen Zentralregierung in Halada unterstützt wurden und auch von dort den Kampfstoff Punir beziehen konnten, so Verteidigungsminister de Tuender heute Morgen in der gemeinsamen Pressekonferenz mit Premier Nyeuvkerk, Außenministerin Lonh und Generaldirektorin des KVK, Linneke ten Dam.

Premierminister Twan Nyeuvkerk zeigte sich ernüchtert: Eine entsprechender Vorschlag im ITUF-Sicherheitsrat, direkt nach der Tat ein unabhängiges Untersuchungsteam in die Region zu entsenden, sei nicht ernstgenommen worden und hätte lediglich von bündischer und kanabischer Seite Zuspruch erfahren. Dem lussischen Geheimdienst sei es dennoch gelungen, über „differenzierte Kanäle“ und durch die Hilfe anderer Nachrichtendienste der Region an belastendes Material zu gelangen und so eine Beteiligung der haladischen Regierung nachzuweisen.

Zusammen mit der Außenministerin Lonh und der STAVA-Kommission werde Nyeuvkerk nun die Sanktionierung der haladischen Regierung durch den ITUF-Sicherheitsrat ersuchen, da die Nutzung des geächteten Nervenkampfstoffs gegenüber Zivilisten gegen die Gulmer Konventionen verstoße.

Große Enttäuschung empfände Nyeuvkerk auch gegenüber der IADN. Nach mehreren gescheiterten Versuchen einer internen Reform der Beitrittskriterien sowie der Grundwerte- und Demokratiestandards müssten nun Konsequenzen gezogen werden. Nyeuvkerk betonte, nicht weiter bereit zu sein, mit „Unrechtsstaaten zusammenzuarbeiten, militärisch kritische Informationen zu teilen und somit seine eigenen Leute zu gefährden“. Damit spielte er auf die haladische Regierung an, die als Mitglied der IADN Informationen über Truppenbewegungen und Operationen in Mandhu erhält und angeblich an Rebellen in Nordmandhu weitergibt. Einzig logische Konsequenz sei nach gescheiterten inneren Reformen nun der Austritt des Lussischen Königreichs aus der IADN, zum Schutz der eigenen Bevölkerung und des im Ausland stationierten Personals. Mögliche Schritte zur Umsetzung würden in den kommenden Wochen mit dem Außenministerium erörtert.

„Tag der Vergangenheit“ in Armilien

In Gedenken an die Vergangenheit

Der Dakar deji Patrezijos, der „Tag der Vergangenheit“ ist wohl der wichtigste Trauertag Armiliens. Er findet dieses, wie jedes Jahr am 17. April, am Vortag des 18. Aprils, des Nationalsfeiertags der VRA statt. Der Tag steht symbolisch für die Zeit vor der Gründung der Republik, hauptsächlich für die Bürgerkriegsperiode von 2454 bis 2461, die erste Revolution 2428, des Vigossisch-Armilischen Kriegs und insgesammt der Zeit des Kaiserreiches und seiner Opfer. An diese Zeit wird auch als schwarzer Streifen auf der Flagge Armiliens erinnert. Diesen Tragödien wird je nach Provinz unterschiedlich gedacht, allerdings stehen heute im ganzen Land die Flaggen auf Halbmast, Schulen, Bars und Discotheken sind geschlossen und es herrscht ein allgemeines Ruhegebot.

Zeremonien

Am Vormittag wird der Präsident vor dem Parlament in Anwesenheit der Öffentlichkeit vor dem Regierungspalast eine Rede halten. Danach wird wie üblich ein Zeitzeuge des Bürgerkrieges einige Worte zu seinen Erlebnissen schildern. Dieses Jahr wird der 84 Jährige Joschin Quegoja von seiner Zeit im Nordarmilischen Unionsheer und der Schlacht um Traltis erzählen. Wie jedes Jahr wird der Präsident dann am „Momument der Ruhenden“, und im nahen „Friedhof der Helden Armiliens“ nahe des Hexagons (des Hauptquartiers der Armilischen Streitkräften) einen Kranz niederlegen. Auf diesem Friedhof liegen Soldaten aus mehreren militärischen Konflikten Armiliens und wärend des Bürgerkrieges wurden hier nach der Schlacht um Traltis die Gefallenen befeindeter Splitterstaaten nebeneinander begraben, was dem Ort noch größere symbolische Bedeutung verleiht. In der Nähe des Militärfriedhofs befinden sich auch der baviastische Tempel und die halloistische armilisch-orthodoxe Kathedrale des Militärs, in denen heute Abend Gedenkmessen abgehalten werden. Insgesammt werden heute in den Gotteshäusern vieler Religionen Sondermessen abgehalten. Die Gouverneure werden an ähnlichen Gedenkzeremonien in ihren Provinzen teilnehmen. Die Geschehnisse werden live im Fernsehen übertragen.

An die Vorteile der Demokratie erinnern

Der Tag soll auch an die Vorteile der demokratischen Republik erinnern, in der Meinungfreiheit und Menschenrechte garantiert werden. Dies steht im starken Kontrast zum absolutistischen Kaiserreich, in dem erst Ende des 24. Jahrhunderts das feudalistische System abgeschafft wurde und welches demokratische Prozesse strikt ablehnte. Die daraus resultierende Unzufriedenheit der Bürger führte schlussendlich zum brutalen Untergang der Monarchie in Armilien.

Autor: Henrijo Henniko, Armilia Post

Taurien erhöht Mindestlohn und Steuern für Reiche – Linksregierung von Niwo Tamene erfüllt Wahlkampfversprechen noch vor der Wahl

Golgathan, 4. Jano 2521 (04.04. GZR) Das Königreich Taurien erhöht seinen Mindestlohn auf 20 Asco pro Stunde und erhöht die Steuern für wohlhabende Einwohner auf 40 Prozent. Die Änderungen sind am 1. Jano (04.04. GZR) in Kraft getreten. Die SPT-Regierung unter Niwo Tamene schätzt, dass die Mindestlohnerhöhung um 3 Asco rund 1.500.000 Beschäftigten in dem 55-Millionen-Einwohner-Land zugute kommen wird. Auch der Mindestlohn für Auszubildende wurde erhöht, auf 16 Asco pro Stunde.

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Niwo Tamene hat Rückhalt im Volk und beim König

Höchste Mindestvergütung auf Ultos

Mit dem neuen Mindestlohn haben die Beschäftigten pro Woche rund 28 Asco mehr in der Hand. Zuvor hatte es Rufe von Unternehmenslobbyisten gegeben, die geplante Mindestlohnerhöhung auszusetzten oder zumindest auf den Herbst zu verschieben. Gewerkschaften im Land hatten dahingegen eine Erhöhung auf 22 Asco gefordert. Die Regierung der Sozialisten hat den Mindestlohn seit Niwo Tamene an die Macht kam bereits zweimal um jeweils 2 Asco erhöht. Die Mindestvergütung ist eine der höchsten auf Ultos.

„Es gibt noch viel, was wir tun müssen, darunter fällt auch der Bau von mehr Wohnungen, Verbesserungen im Gesundheitssystem und beim Arbeitsmarkt“, erklärte Niwo Tamene. Der progressive Sozialist ist mit einer absoluten Mehrheit ausgestattet und geniesst das volle Vertrauen von König Jadan.

Steuererhöhung für Reiche

Ebenfalls am 1. Jano (04.04. GZR) tritt eine Steuererhöhung in Kraft. Sie gilt für die reichsten Bürgerinnen und Bürger im Land mit einem Jahreseinkommen von über 500.000 Asco. Deren Steuersatz wird von 35 auf 40 Prozent erhöht. Die Steuererhöhung könnte nach Regierungsangaben jährlich bis zu 800 Millionen Asco in die Staatskasse spülen.

Niro Funnak, Taurischer Beobachter Golgathan

Anhaltend schlechte Umfragewerte – Lawe Noglorion beruft Kompetenzteam

Finrod, 19. Adom 2521 (31.03. GZR) Will man Begam der UAF werden, benötigt man spätestens in der Stichwahl die Mehrheit. Für den gemeinsamen Kandidaten der Tomrodulas (TEaA) und der Taron (TaA) ist derzeit aber sogar der Einzug in die Stichwahl nicht sicher. Und so hat Lawe Noglorion auf Grund anhaltend schlechter Umfragewerte – zuletzt nur knapp 20 Prozent – jetzt die Reissleine gezogen und ein Kompetenzteam berufen.

Maran Lesartir – Spitzenkandidat in Korangar und Mitglied im Kompetenzteam

Kompetenzteam

Dieses besteht – neben Vizebegam-Kandidat Joran Ralatari – aus sieben Personen: Adanor of Jarthonion, Dessar Gethalion, Jaron Aratan, Letan Banete, Koroth Lalathil und Maran Lesartir (alle TEaA) sowie Mileg Ovcamel (TaA).

Allein Adanor of Jarthonion als Justizminister der UAF, Koroth Lalathil als Innen- und Heimatschutzminister von Mi Wath sowie Mileg Ovcamel als amranischer Wirtschaftsminister verfügen über Regierungserfahrung. Respekt verdient Dessar Gethalion, derzeit Vorsitzender der Sozialdemokraten im AU-Parlament. Musste er sich bei den Vorwahlen zur Begamkandidatur noch Lawe Noglorion geschlagen geben, reiht er sich nun in das Team ein.

Unbeschriebene Blätter

Politisch bisher gänzlich unbeschrieben sind Jaron Aratan, Letan Banete und Maran Lesartir. Man darf allerdings nicht verkennen, dass alle drei erst jüngst als Spitzenkandidaten der TEaA in Forn-Vespera, Forn-Karpat und Korangar gewählt wurden.

Insgesamt also ein Personalangebot aus alten Hasen und frischen Gesichtern, welches – so Lawe Noglorion – Potenzial hat.

Karriereschritt

Für Maran Lesartir bedeutet die Berufung in das Kompetenzteam auf jeden Fall einen weiteren Karriereschritt. Wird er doch hinter vorgehaltener Hand schon als „Mann nach Lawe Noglorion“ bezeichnet. Er selbst weist derartige Überlegungen zurück: „Jetzt gilt es, unseren Kandidaten zu pushen und TEaA und TaA zur stärksten Kraft zu machen!“

Drei Wahlziele

Lawe Noglorion formuliert es so: „Erstens will ich Begam der UAF werden. Zweitens wollen wir den Regierungschef stellen. Und drittens soll unsere Fraktion wieder die stärkste werden.“ Na dann.

Helmar von Huncis, Feanaro Times

Rebellen verüben Giftgasangriff in Zentralmandhu

Anhänger des mandhischen Rebellenführers Baadal Boral verübten mutmaßlich in der Nacht zum Samstag einen Raketenangriff auf die umkämpften östlichen Stadtteile Jambans in der mandhischen Provinz Amaranien. Unabhängige humanitäre Organisationen vor Ort berichteten kurze Zeit später von typischen Vergiftungssymptomen wie Erstickungsanfälle bei Zivilisten in den betroffenen Stadtgebieten. Die Regierungen in Laka und Lenn gehen von einem Giftgasangriff aus.

Am Morgen des 27. März erschienen hunderte Fotos und Videos (sie zeigen Verletzte mit Atemnot und Erstickungsanfällen sowie Tote) sowie Augenzeugenberichte in den sozialen Medien. Regionale Nachrichtenagenturen und die unabhängige Mandhische Organisation für Menschenrechte meldeten Angriffe durch ballistische Kurzstreckenraketen um etwa 4.30 Uhr Ortszeit in der zentralmandhischen Stadt Jamban.

Die Internationale Gesundheitsorganisation IGLU geht seit heute aufgrund von Autopsien an sechs Leichen durch kuagonesische und lussische Ärzte davon aus, dass es sich um einen Nervenkampfstoff, vermutlich Punir oder ein anderes Nervengas handelte. Punir wurde als chemische Waffe in den 2490er Jahren in Haladien nach dem Vorbild des armilischen Sebula-3 entwickelt. Der lussische Verteidigungsminister Egbert de Tuender äußerte sich nicht zu der Frage, um welchen Nervenkampfstoff es sich genau gehandelt haben könnte.

Nach den Angaben verschiedener Stellen kam es in Jamban zu 75 bis 90 Toten und zahlreichen Verletzten. Ein Großteil der Opfer sind Zivilisten, auch wenige mandhische Soldaten erlagen dem Nervengift. Eine Sprecherin des mandhischen Einheitspräsidenten Chakradhar Rahaman mutmaßte am Sonntag, es habe sich bei den Raketen um welche des Typs KYQ-4. Das System wird in mehreren Mitgliedern des Bamberger Bundes hergestellt. Erst 2517 erfuhr es erhöhte mediale Aufmerksamkeit, als die haladische Regierung 15 Systeme des davischen Herstellers Davotek abkaufte und sich gegen vergleichbare Systeme des bündischen Herstellers Valde & Osberg entschied.

Nyeuvkerk verurteilte heute in einer Pressemitteilung den Einsatz chemischer Waffen gegen Zivilisten als „abscheulich“ und „menschenverachtend“. Während die Regierung in Laka den Rebellenführer Boral als Verantwortlichen sieht, hielt sich Nyeuvkerk zunächst bedeckt. Zusammen mit den kuagonesischen und mandhischen Kollegene werde das Verteidigungsministerium den Giftgasangriff genauestens untersuchen und Daten auswerten, um die Verantwortlichen zu ermitteln. Voreilige Schlussfolgerungen hält der Premierminister für „verfrüht“, man betrachte die Entwicklungen und die mögliche Beteiligung von anderer Konfliktparteien aber als „höchst alarmierend“. Zusammen mit Außenministerin Lonh erwägt er die Einrichtung einer unabhängigen Untersuchungskommission vor, die den Ort des Angriffs besuchen sollte. Man werde mögliche Schritte mit Partnern innerhalb der IADN und des ITUF-Sicherheitsrats evaluieren.

In Mandhu führen der von der ITUF gestützte Einheitspräsident Chakradhar Rahaman und der von Haladien unterstütze Rebellenführer Baadal Boral seit 2509 einen offenen Bürgerkrieg. Bereits 2514 kam es zu einer Giftgasattacke auf die Stadt Gulanepa im Osten Mandhus, im Nachhinein konnte jedoch keine verantwortliche Konfliktpartei ausgemacht werden.

Ministerratspräsident Gutíerrez besucht Newa-Traltis

Newa-Traltis. Der hamarische Ministerratspräsident Marcos Gutíerrez ist auf Staatsbesuch in der armilischen Hauptstadt Newa-Traltis. Auf der Tagesordnung stehen neben einer geplanten strategischen Partnerschaft auch der Bangabandhu-Konflikt und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern.

Der hamarische Ministerratspräsident Marcos Gutíerrez ist zu seinem zweitägigen Besuch im armilischen Newa-Traltis eingetroffen. Nach seiner Ankunft auf dem Luftwaffenstützpunkt Newa-Traltis wurde der hamarische Regierungschef vom armilischen Staatspräsidenten Valerio Arneilip begrüßt und mit den Nationalhymnen beider Staaten empfangen. In einer kurzen Rede vor dem armilischen Parlament betonte Gutíerrez die gemeinsamen geopolitischen und Interessen der beiden Staaten und warb für eine engere wirtschaftliche, militärische und politische Zusammenarbeit.

Im Anschluss an die Rede fand ein nicht öffentliches, gemeinsames Abendessen statt, bei dem sich die beiden Regierungschefs zu traditionellen armilischen Speisen und Getränken über verschiedene politische Themen austauschten und berieten.

Für den morgigen Tag stehen im Regierungspalast noch längere politische Gespräche zum Bangabandhu-Konflikt und zur Außenpolitik in Ostakronor auf dem Programm.

Den krönenden Abschluss des Staatsbesuchs soll danach ein gemeinsamer Besuch der beiden Regierungschefs im Historischen Museum von Newa-Traltis bilden, wo Arneilip seinem Gast die armilische Geschichte und die Geschichte der Hauptstadt Newa-Traltis ein wenig näher bringen möchte.

Eduardo del Pozo, Leiter des Politik-Ressorts und stellv. Chefredakteur