Dianische Zentralrepublik erkennt Staat in Davien an – Reiseverbote teilweise aufgehoben

Das Zentralministerium für Außenpolitik gab einige Änderungen im Umgang Dianiens mit der Situation in Davien bekannt. So soll unter anderem die Republik Ereshet offiziell anerkennt und das Reiseverbot für mehrere Regionen aufgehoben werden.

Seit dem 19.06.2520 müssen zwischen einer Reise aus Gebieten der ehemaligen DVD in die DZR mindestens 90 Tage liegen, sonst handelt es sich um eine Straftat. Auch die Einreise über einen Drittstaat ist verboten. Bei den Einreiseverboten handelt es sich mehr um ein politisches Zeichen statt einer realen Strafverfolgungsmaßnahme, da die Kontrolle im Einzellfall nur sehr schwierig ist und ein Aufenthalt kaum nachweisbar. Trotzdem wurde seit vergangenem Jahr in über 1500 Fällen ein Verfahren eröffnet, es droht ein Bußgeld von bis zu 25 000 Akron.
Auch dianische Firmen dürfen keine Reisen in oder aus betroffenen Gebieten anbieten, hier gab es keine Verstöße. Das genaue Verbot kann hier nachvollzogen werden.

Ab 22. Juli soll eine aktualisierte Variante des Verbotes gelten, so soll es für Gebiete der provisorischen Administrationsbehörde der Ostprovinz komplett fallen. Hier gab es bereits zu Beginn des Jahres Lockerungen, sodass aus und in die Region ins dianische Ausland auch von dianischen Firmen wieder angeboten werden durften, so betreibt die dianische Airline Perphos seit April mehrere Fluglinien in die Ostprovinz. Außerdem war eine Einreise über das Königreich Lusslien möglich. Ab Donnerstag sollen dann auch Direktreisen wieder möglich sein und das Gebiet wird von der Verbotsliste gestrichen.

Außerdem kündigte das Zentralaußenministerium an, man werde die Freie Ismusistische Republik Ereshet als Staat anerkennen und wolle diplomatische Beziehungen aufbauen. Reisen dorthin seien ab 22.07.2521, wirtschaftlicher Austausch und Aktivität von Firmen im jeweils anderen Land ab 01.08.2521 möglich.
„Ich freue mich, dass für die Menschen in Davien in der Republik Ereshet nach den Leiden des Krieges eine hoffentlich bessere, freudigere Zeit beginnt“, sagte Außenminister Simon Liit am Mittwoch.

Projekt Puttawar – ambitionierte Pläne der UAF in Korangar

Finrod/Bamberg, 19.10.2521 (19.07. GZR) Westlich von Bamberg stürzt der Puttawar vom murabischen Zentralmassiv in die Bamberger Bucht. Ist der Puttawar in der Regel ein friedlicher Fluß, gerät er allerdings zu Starkregenzeiten und während der Schneeschmelze gerne mal ausser Kontrolle. Um die Menschen in der Bamberger Bucht zu schützen, aber auch um die Kraft des Wassers für die energiehungrige Infrastruktur des Bamberger Bundes (BAMBU) zu nutzen, hat die Regierung der UAF jetzt den Bau eines dreistufigen Staudamms beschlossen. BAMBU-Generalsekretär Pargon Moonra begrüßte die Pläne und kündigte an, in den BAMBU-Staaten um Unterstützung zu werben.

Keine Umsiedlungen notwendig

Da die drei Stufen im Bereich der unwegsamen und unbewohnten Puttaschlucht errichtet werden sollen, brauchen keine Menschen und Haczinen umgesiedelt werden. Am Fuße der Puttaschlucht entsteht ein Hochwasserrückhalt. Dieser hat ein Fassungsvermögen von 250 Millionen m³, mit einer Reserve von 175 Millionen m³, um Überschwemmungen zu vermeiden.

Die drei Stufen werden zu einem Wasserkraftwerk zusammengefaßt. Durch die Zurückhaltung des Puttawarwassers auf höherem Niveau wird die Bewegungsenergie des bedarfsweise abfließenden Wassers auf Wasserturbinen übertragen, die über Getriebe elektrische Generatoren antreiben. Diese wiederum wandeln die mechanische Wasserenergie in elektrische Energie um.

Einspeisung durch Umspannwerk

Zur Einspeisung in das Hochspannungsnetz von Korangar ist ein Umspannwerk vorgesehen, welches circa 300 Meter oberhalb und zwei Kilometer nördlich des Hochwasserrückhaltes gebaut werden soll.

Der erste Spatenstich wird voraussichtlich Anfang 2522 erfolgen; mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme wird 2527 gerechnet. Die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf eine halbe Milliarde Asco.

Helmar von Huncis, Feanaro Times

Taylon ist Weltmeister, der Bund siegt im kleinen Finale

Puerto Grande. Im Finale lieferten sich Taylon und Galenien vor 92.000 Zuschauern im ausverkauften Gran Estadio de la República einen packenden Schlagabtausch. Galenien setzte Taylon von Beginn an stark unter Druck, wurde dabei jedoch mehrfach Opfer der berüchtigten schnellen Konter der Taylschen.

Dennoch gelang es den Galeniern das Spiel über weite Strecken mit ihren temporeichen Offensivaktionen zu bestimmen, während Taylon sich darauf beschränkte, das galenischen Aufbauspiel zu zerstören und Fehler darin immer wieder für blitzschnelle Konter auszunutzen.

Kurz vor Schluss führte Galenien knapp mit 26:24. Die Partie drehte sich allerdings um 8 Protos, als es dem taylschen Fänger in der 86. Minute überraschend gelang, den galenischen Schnatz Jos Bruwnn zu fangen und der darauf folgende stürmische Opunktangriff durch Florien Baudet trotz brutaler galenischer Tacklings erfolgreich war. Ein letztes Anrennen der durch ihr Offensivspiel erschöpften Galenier brachte diesen nur noch einen Punkt ein, so dass sich Taylon am Ende mit einem etwas glücklichen 32:27-Sieg den Weltmeistertitel sichern konnten.

Heilige Küste verpasst Revanche gegen den Bund Freier Städte

Hamaría. Im kleinen Finale im Estadio Hamarés konnte sich der Bund Freier Städte mit einen ungefährdeten 26:21-Sieg den dritten Platz sichern. Die Gildner begannen zunächst vorsichtig und zurückhaltend, wurden aber im Verlauf des Spiels mutiger, zwangen die Heilige Küste so immer mehr in die Defensive und erarbeiteten sich eine komfortable Führung.

Das Spiel war jedoch wieder schlagartig offen, als der bündische Schnatz Šewrelu Fenlam (RLMH Hcewth LA) in der 56. Minute wie durch eine Ironie des Schicksals über einen offenen Schnürsenkel seines Schuhs stolperte und vom Fänger erwischt wurde – exakt der gleiche Fauxpas war im WM-Finale 2520 gegen den Bund auch schon Mareus Txalur, dem Schnatz der Heiligen Küste passiert, der dadurch den schon sicher geglaubten WM-Sieg in letzter Sekunde noch aus der Hand gab.

Doch auch dieser zynische Scherz des Rammball-Gottes sollte der Heiligen Küste nicht zu ihrer ersehnten Revanche verhelfen, denn der folgende Opunktangriff scheiterte infolge bündischer Tacklings und resultierte innerhalb kürzester Zeit in einem Konter, der den Bund wieder mit zwei Punkten in Führung brachte. Im weiteren Verlauf der Partie gelang es der Heiligen Küste dann nicht mehr, dass Spiel noch zu drehen, so dass die Karpatennation wie schon 2520 leer ausging.

Eine Schrecksekunde gab es für die Roten Sterne aber noch, als der bündische Fänger Sander Hestenes (SK Sebeck) in der 62. Minute im Störfeld umgeworfen wurde und danach verletzt vom Feld musste – die Sportärzte des bündischen Rammballverbandes gaben jedoch einen Tag später Entwarnung und diagnostizierten eine Leistenzerrung.

Malena García, Leiterin des Sport-Ressorts und stellv. Chefredakteurin

AU-Ratspräsident Onno Yadeen zum Arbeitstreffen mit der UAF-Führung in Singollo eingetroffen

Singollo, 10.10.2521 (11.07. GZR) Zu einem dreitägigen Arbeitstreffen mit Begam Nodecano Furyatan und der UAF-Regierung traf jetzt AU-Ratspräsident Onno Yadeen in Singollo ein. Derartige Treffen finden regelmäßig statt und dienen der Koordinierung der AU-Politik mit den Mitgliedsstaaten der Asgardischen Union.

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Onno Yadeen zu Besuch in der UAF

Zwei Besonderheiten sind dieses Mal allerdings zu vermerken. So handelt es sich um das letzte offizielle Treffen mit dem scheidenden Begam. Was nicht weiter erwähnenswert wäre, wenn Onno Yadeen nicht ebenfalls offiziell mit Lutanis Gulantir zusammentreffen würde. Lutanis Gulantir ist bekanntlich Obmann des UAF-Unionsstaates Ancalim und Kandidat der CEaA/CF (Demokraten) für die Nachfolge von Nodecano Furyatan. Aporisten (Grüne) und Mecelith (Liberale) schäumen, sehen sie in diesem Treffen doch eine Wahlkampfhilfe zu Gunsten der Demokraten. Aporisten-Kandidat Darnil Adayatur und Mecelith-Kandidat Tonendal Wewarya sind nicht gerade begeistert.

Sturm im Wasserglas oder Wahlkampfgetöse?

Aus dem Kristallpalast in Singollo kommen mäßigende Stimmen. Schließlich sei der ancalische Obmann quasi der Hausherr in Singollo, auch wenn die ancalische Regierung in Tarmil-Stadt sitze.

Dabei nehmen Darnil Adayatur als UAF-Anion für Infrastruktur und Tonendal Wewarya als Vorsitzender des UAF-Landwirtschaftsverbandes LAWIV doch sowieso an einigen Beratungen qua Amtes teil.

Also Aufregung um des Begams Bart? Könnte man meinen, wenn nicht Wahlkampf wäre. Und bei Grünen und Liberalen liegen nun mal die Nerven blank, angesichts der Tatsache, dass Lutanis Gulantir in den Umfragen bei rund 50 Prozent liegt.

Qua vadis, Tulemisten?

Auffallend still sind hingegen die Tulemisten. Nachdem ihr Begam-Kandidat bereits in der ersten Vorwahl krachend gescheitert ist, sind TEaA und TaA noch bei der Selbstfindung. Trotz neuer Führung dümpeln sie bei 25 Prozent und sind damit weitab früherer Spitzenergebnisse von über 40 Prozent. Bezeichnend auch, dass der aktuell beliebteste TEaA-Politiker nicht Teil der neuen Führung ist. Nein, mit Tylag Bram hat sich ein bis dato eher unbekannter Provinzpolitiker aus Feanaro nach vorne geschoben.

Helmar von Huncis, Feanaro Times

Rammball-WM 2521: Unser Fazit zum Halbfinale

Puerto Grande. In beiden Halbfinale dieser Weltmeisterschaft setzt sich mit dem Ausscheiden des Weltmeisters und des Vizeweltmeisters das Favoritensterben fort. Im kleinen Finale wiederholt sich nun das Finalduell von 2520 zwischen dem Bund Freier Städte und der Heiligen Küste, während im Finale mit Taylon und Galenien zwei Überraschungen des Turnieres aufeinander treffen.

Bund Freier Städte : Taylon 21:27

Gegen Taylon wollte dem amtierenden Weltmeister kein rechtes Mittel einfallen, der Mannschaft aus Ostakronor gelang es immer wieder, den bündischen Offensivdrang ins Leere laufen zu lassen, während sie selbst immer wieder mit schnellen und effektiven Kontern punkten konnte. Taylon konnte zudem mit seinem hervorragenden und reaktionsstarken Umschaltspiel überzeugen, dass den Weltmeister häufig vor Probleme stellte. Die Entscheidung gelang Taylon jedoch in der 93. Minute mit dem Fang des bündischen Schnatzes Šewrelu Fenlam (RLMH Hcewth LA), der unglücklich auf dem regennassen Platz in Laguna Azur ausrutschte und so das Spiel endgültig für Taylon entschied.

Galenien : Heilige Küste 31:26

Galenien blieb im Halbfinale in Mallares bei seiner bewährten Taktik und brannte auch gegen den Vizeweltmeister ein wahres Offensivfeuerwerk ab – mit einigen Erfolg. Die Heilige Küste konnte zwar einige offensive Nadelstiche setzen, diese gingen aber im stetigen Anrennen der Galenier nur allzu leicht unter und konnten die Überforderung der Inselnation im Defensivbereich nicht ausgleichen. In den letzten Minuten zeigte sich aber auch die große Schwäche der galenischen Spielweise, die Gelb-Weißen wirkten mit Fortschreiten des Spiels zunehmend erschöpft und physisch unterlegen. Am Ende reichte es bei den Galeniern aber trotz konditioneller Problem für den sicheren Einzug ins Finale.

Malena García, Leiterin des Sport-Ressorts und stellv. Chefredakteurin

Rammball-WM 2521: Unser Fazit zum Viertelfinale

Puerto Grande. Die Weltmeisterschaft bleibt überraschend, im Viertelfinale scheiden die Favoriten Espinien und Torassia gegen Underdogs aus und mit Taylon und Galenien treffen nun zwei absolute Außenseiter auf den Weltmeister und den Vizeweltmeister.

Bund Freier Städte : Torunien 28:27

Der Weltmeister und der Rekordweltmeister lieferten sich in Ny-Thoria einen packenden Kampf und zeigten wohl eines der unterhaltsamsten Spiele dieser Weltmeisterschaft. In einen wahnsinnig intensiven und temporeichen Spiel war wieder einmal der bündische Star und Kapitän Gunnar Levinsson, der mit seiner Geschwindigkeit, seiner hohen Treffergefährlichkeit und seiner körperlichen Präsenz die Entscheidung brachte. Der Weltmeister spielt jetzt im Halbfinale gegen das Unionsherzogtum Taylon.

Espinien : Taylon 21:22

Auch Espinien und Taylon schenkten einander nichts und präsentierten in San Miguel ein körperlich hartes und sehr defensives Spiel. Beide Teams zeigten in einer ausgeglichenen Partie kaum Qualitätsunterschiede und kämpften verbissen um das Weiterkommen. In der Verlängerung gelang es Taylon schließlich in den letzten Sekunden vor dem Ende des zweiten Blocks mit einem beherzten Angriff die Entscheidung zu erzwingen und sich das Halbfinale zu sichern, in dem Taylon nun auf den amtierenden Weltmeister, den Bund Freier Städte, trifft.

Galenien : Torassia 31:20

Gegen den Außenseiter Galenien präsentierte sich Torassia in Salazander erschreckend chancenlos und überfordert. Der Mannschaft aus Akronor fehlte es merklich an Kreativität und Stabilität, während die Balmanier sehr temporeich und befreit aufspielten und die ideenlosen und verunsicherten Torassier zeitweise regelrecht auseinander nahmen. Galenien trifft nun im Halbfinale auf die Heilige Küste und könnten nun gegen den Vizeweltmeister seine Erfolgsgeschichte fortführen.

Grundistan : Heilige Küste 22:32

Im Duell mit dem Vizeweltmeister wird den Grundistanern in Bahía Blanca deutlich ihre Grenze aufgezeigt, der karpatischen Offensivgewalt konnte Grundistan nichts entgegen setzen und auch in der Offensive mangelte dem Underdog an doch merklich an spielerischer Qualität und Kreativität. Zum Fanliebling wurde Mareus Txalur, der Schnatz der Heiligen Küste, der den grundistanischen Fänger immer wieder äußerst geschickt austanzte und umkurvte. Der Vizeweltmeister tritt nun im Halbfinale gegen den Underdog Galenien an.

Malena García, Leiterin des Sport-Ressorts und stellv. Chefredakteurin

Rammball-WM 2521: Unser Fazit zum Achtelfinale

Puerto Grande. Die Achtelfinale der Rammball-WM 2521 bieten mit dem Ausscheiden Nordakronors und dem Ausscheiden der Geheimfavoriten Erkassien und Ospor einige Überraschungen.

Der Weltmeister, der Vizeweltmeister und der Rekordweltweister bleiben weiterhin im Rennen

Ancalim-Feanaro : Bund Freier Städte 23:25

Im ersten Achtelfinale der Weltmeisterschaft lieferten sich die UAF und der Weltmeister in Puerto Grande ein sehr ausgeglichenes Spiel und spielten lange auf Augenhöhe. Vorallem das bündische TRL-Quartett aus Arelu Elkan (Bjørna Berdonholm), Kapitän Gunnar Levinsson (Varga Djêna), Marews Malcah (Sejlare Karlshaven) und Mathias Nylund (Soli Tumberloke) konnte dabei die UAF-Spieler immer wieder vor Probleme stellen, währen auf ancalischer Seite vor allem Doladan A. Aldamir (Maten Kammare RF) herausstach.

Kurz vor dem Ende des ersten Blocks gelang es dem bündischen Kapitän Gunnarsson mit einem beherzten Angriff das Spiel für den Bund zu entscheiden. Im Viertelfinale trifft der Bund nun auf Torunien.

Torunien : Lusslien 28:22

Der WM-Dritte präsentierte sich in Porto del Sol gegen eine eher schwache auftretende lussische Mannschaft fast durchgehend als überlegen und dominierte das Spiel. Probleme zeigten die Lussen dabei vor allem in der Offensive um Eelco Klein und Magnus Voort (RK Presik), die bereits in der Gruppenphase mit ihrer Mischung Wurfungenauigkeit und Ladehemmung für erhebliche Probleme sorgte.

Lediglich der lussische Nachwuchstar Luuk Tuller (RK Presik) konnte positiv überzeugen. So stand am Ende ein sicherer Sieg für den Rekordweltweister da, der nun im Viertelfinale auf den Weltmeister Bund Freier Städte trifft.

Espinien : Paramur 28:25

Espinien spielte in Laguna Azur gegen Paramur ähnlich stark wie in der Gruppenphase und lies Paramur weite Teile des Spiels kaum zum Zug kommen. Vor allen im Offensivbereich konnte Espinien immer wieder durch temporeiche und kraftvolle Angriffe begeistern. Nach zwei Halbzeiten stand Espinien als souveräner Sieger fest, im Viertelfinale trifft Espinien nun auf Taylon.

Ospor : Taylon 28:30

Mit Ospor und Taylon trafen in Mallares zwei Überraschungen des Turnieres aufeinander, die sich aber ein eher zähes Spiel lieferten. Der Defensive Taylons gelang es die Spielfreude, Quierligkeit und Offensivkraft Ospors fast vollständig aus dem Spiel zu nehmen. Gleichzeitig setzten die Ostakronoer immer wieder offensive Nadelstiche, mit denen sie Ospor immer wieder vor große Probleme stellen konnten. Mit dieser Taktik gelang Taylon am Ende der Einzug ins Viertelfinale, in dem man gegen Espinien antritt.

Graufurd : Galenien 20:23

Graufurd und Galenien lieferten sich in der hamarischen Hauptstadt Hamaría einen ausgeglichenen Schlagabtausch. Während sich Graufurd als das erfahrenere und abgeklärtere Team präsentierte, konnte der Newcomer aus Balmanien vor allem mit Kreativität, Geschwindigkeit und Spielwitz glänzen. Die Entscheidung brachte schließlich der Schnatzfang Galeniens kurz vor Schluss, mit dem das Großherzogtum endgültig sein Ticket für das Viertelfinale gegen Torassia lösen konnte.

Torassia : Erkassien 28:22

Die erkassische Mannschaft um Berke Özer, die nach der Gruppenphase als Geheimfavorit galt, ging in Ny-Thoria gegen Torassia fast vollständig unter. Mit großer Sicherheit und Souveränität gelang es dem Favoriten den erkassischen Offensivdrang ins Leere laufen zu lassen. Gleichzeitig konterten die Torassen die Erkassier immer wieder aus und brachten die Ostakronoer noch stärker unter Zugzwang.

Erkassien gelang es aber nicht, sich aus dem torassischen Taktikkorsett zu befreien, so dass Torassia am Ende einen deutlichen Sieg einfahren konnte. Auf den Sieger wartet im Viertelfinale jetzt der Außenseiter Galenien.

Nordakronor : Grundistan 29:31

Nordakronor und Grundistan lieferten sich in San Miguel eine regelrechte Offensivschlacht bei der sich Grundistan immer wieder als sehr temporeiche Mannschaft präsentierte. Der kleinen Nation aus Akronor gelang es immer wieder den Favoriten blitzschnell auszukontern und die eher langsame nordakronoische Defensive auszunutzen. Am Ende stand ein 29:31 Sieg für Grundistan zu Buche, mit dem der Außenseiter in das Viertelfinale gegen die Heilige Küste einziehen konnte.

Heilige Küste : Unionsrepublik Bangabandhu 28:26

Im Duell mit dem Vizeweltmeister in Salazander zeigte sich die URB als durchaus ebenbürtiger Gegner, der zeitweise sogar in Führung gehen konnte. Gegen Ende der zweiten Halbzeit ging dem Team aus Bangabandhu aber merklich die Puste aus, so dass die Heilige Küste vermehrt Offensivakzente setzen konnte. In den letzten Minuten des Spiels fiel die URB dann regelrechts auseinander, so dass die Karpatennation sich den Sieg und das Viertelfinale gegen Grundistan sichern konnte.

Für Aufsehen sorgte der URB-Spieler Azzam Khattar, der sich nach einem seinem Treffer ein Barrett aufsetzte, um damit seine Solidarität mit den bangabandhischen Soldaten im Bangabandhukonflikt zu zeigen.

Malena García, Leiterin des Sport-Ressorts und stellv. Chefredakteur

Olras Kainew zum Reichskanzler gewählt


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Golgathan, 17.9.2521 (27.06. GZR) Trotz absoluter Mehrheit für die Sozialisten bei der letzten Wahl hat es ein wenig gedauert, aber nun steht die neue taurische Regierung. Erwartungsgemäß wurde der bisherige Innenminister Olras Kainew zum neuen Reichskanzler gewählt. Er erhielt alle 31 Stimmen der SPT im fünfundfünfzigköpfigen Kronrat. Die Oppositionsparteien hatten den ehemaligen Aussenminister Maras Filra von den Demokraten aufgestellt. Er war allerdings von vorne herein chanchenlos, auch wenn er alle Stimmen von DUT, TTP und TG auf sich vereinen konnte.

Coran Kuonra macht weiteren Karrieresprung

Olras Kainew wurde direkt im Anschluss von König Jadan vereidigt. Dem Kabinett gehören auschliesslich Mitglieder der SPT an. Aussenminister ist Nyndo Veamet. Gesundheitsminister Coran Kuonra wurde zusätzlich zum stellvertretenden Reichskanzler ernannt. Er war erst wenige Wochen vor der Wahl ins Amt gelangt.

Niro Funnak, Taurischer Beobachter Golgathan

Rammball-WM 2521: Unser Fazit nach der Gruppenphase

Puerto Grande. Die Gruppenphase der Rammball-WM 2521 ist beendet und die sechzehn Achtelfinalisten stehen fest. Neben dem Ausscheiden des Titelfavoriten Lagland und des Astolienmeisters Nygarde gab es auch weitere Überraschungen wie etwa die überraschenden Achtelfinalqualifikationen von Ospor und Galenien.

In der Gruppe A kann sich die UAF wenig überraschend den Gruppensieg sichern, das Team zeigt bei der deutlichen Niederlage gegen Kharanien aber auch, dass es noch große Schwächen besitzt. Den zweiten Platz sichert sich das Erzherzogtum Paramur vor Kharanien. Der WM-Gastgeber Hamarien enttäuscht und scheidet trotz einem Sieg im Eröffnungsspiel gegen Kharanien als Gruppenvierter aus.

Der Rekordweltmeister Torunien dominiert die Gruppe B und kann sich mit 9 Punkten und einem Torverhältnis von +18 als Gruppenerster mühelos für das Achtelfinale qualifizieren. Auch im Nachbarschaftsduell mit Kanabien siegt der WM-Dritte von 2520. Um den zweiten Achtelfinalplatz konkurrieren Taylon und Kanabien, das Unionsherzogtum kann sich schlussendlich aufgrund einer geringfügig besseren Tordifferenz durchsetzen. Der WM-Neuling Imagi Nation bleibt in allen drei Spielen Sieg- und Chancenlos.

Espinien präsentiert sich in Gruppe C als heimlicher Titelfavorit und kann sich ohne größere Probleme den Gruppensieg sichern. Der Bund Freier Städte, der amtierende Weltmeister präsentiert sich in den ersten beiden Spielen eher schwach, kann sich dann aber mit einem deutlichen Sieg gegen Pahragrau den zweiten Gruppenplatz und die Achtelfinalteilnahme sichern. Pahragrau und der Kuagon bleiben insgesamt chancenlos.

In Gruppe D überrascht Ospor mit einer starken Leistung, die schließlich mit zwei Siegen, einem Unentschieden und den ersten Platz belohnt wird. Den zweiten Platz sichert sich Lusslien mit einem Sieg und zwei Unentschieden. Livonien und insbesondere Allmeeren enttäuschen und scheiden sang- und klanglos aus.

In Gruppe E qualifizieren sich Graufurd und Grundistan unspektakulär für das Achtelfinale. Lagland, der WM-Vierte von 2520 enttäuscht und scheidet trotz eines knappen Sieges gegen den späteren Gruppensieger Graufurd noch hinter Sival als Gruppenvierter aus. Zuvor war die kleine Nation aus Akronor noch als Titelfavorit gehandelt worden.

Torassia kann sich in Gruppe F mit drei Siegen problemlos und als Gruppenerster für das Achtelfinale qualifizieren. Die URB, Gertanesien und die Trance Nation konkurrieren um den zweiten Platz, hier bringt ein Kantersieg der URB gegen die Trance Nation schlussendlich die knappe Entscheidung – die URB steht durch ihre knapp bessere Tordifferenz als einziger Teilnehmer aus Bangabandhu im Achtelfinale.

Pikant wird die Partie vor dadurch, dass beide Staaten im Bangabandhu-Konflikt Krieg gegeneinander führen.

Die Achtelfinalplätze der Gruppe G machen Nordakronor und der WM-Neuling Galenien untereinander aus, den Gruppensieg sichert sich nach einem Sieg im direkten Vergleich das Team aus Nordakronor. Armilien scheidet mit nur drei Punkten chancenlos aus.
Auch der WM-Neuling und einzige davische Vertreter, die Freie Ismusistische Republik Ereshet scheidet nach drei deutlichen Niederlagen aus und zeigt, dass der Zerfall der DVD auch dem davischen Rammball stark geschadet hat.

In Gruppe H präsentiert sich die Heilige Küste, der Vizeweltmeister von 2520, als Titelfavorit und sichert sich furios den Gruppensieg. Auch Erkassien liefert eine starke Leistung ab und sichert sich hinter der kleinen Karpatennation den zweiten Gruppenplatz. Dianien, der Weltmeister von 2519 enttäuscht hingegen und scheidet nach Niederlagen gegen die Heilige Küste und Erkassien als Gruppendritter aus. Insbesondere in der Defensive präsentiert sich die Mannschaft aus Akronor desolat.

Der amtierende Astolienmeister Nygarde enttäuscht ebenfalls maßlos und muss nach drei Niederlagen frühzeitig nach Hause fahren.

Folgende Achtelfinalpartien finden nun vom 25-27.6.2521 statt:

Fazit:

Nach der Gruppenphase dürften sich mit Torunien, Espinien, Torassia, den VSN und der Heilige Küste fünf heiße Titelfavoriten herausgebildet haben, alle fünf präsentierten sich sehr souverän und dominierten in ihren Gruppen. Mit Ospor, Erkassien und der UAF gibt es zudem drei Mannschaften, die großes Potential zeigten und wohl zurecht als Geheimfavoriten zu sehen sind.

Auch den Bund Freier Städte sollte man trotz eines eher mittelmäßigen Starts noch nicht abschreiben – schließlich überstanden die Roten Sterne auch bei ihrem Titelgewinn im vergangenen Jahr nur knapp die Gruppenphase.

Malena García, Leiterin des Sport-Ressorts und stellv. Chefredakteur

Borgon Riratan offiziell zum neuen TEaA-Vorsitzenden gewählt

Finrod, 02.09.20251 (13.06. GZR) Heute fand in Finrod der Unionssonderparteitag der TEaA statt. Dieser war notwendig geworden, nachdem der Begam-Kandidat und bisherige Vorsitzende Lawe Noglorion krachend bei der ersten Vorwahl auf Unionsebene ausgeschieden ist. In der Folge trat nicht nur Lawe Noglorion zurück, auch seine drei Stellvertreter erklärten ihren Rücktritt.

Zum kommissarischen Vorsitzenden wurde seinerzeit der Oberbürgermeister von Asgarden (FKA), Borgon Riratan bestimmt. Er wurde mit einem überwältigenden Ergebnis von 98,5 Prozent der Delegierten offiziell bestätigt.

Neue Riege von Stellvertretern

Die neuen Stellvertreter sind Maran Lesartir (KOR) – 93,5 Prozent, Dessar Gethalion (FEA) – 89,9 Prozent und Ninwe Samenesse (MWA) – 88,2 Prozent.

Lediglich bei der Wahl des Generalsekretärs gab es eine Kampfabstimmung. Bene Meveti, der gerne weiter gemacht hätte, sah sich unvermutet einem Gegenkandidaten gegenüber. Eine Mehrheit der Delegierten war der Meinung, dass das Wahlkampfmanagement der Parteizentrale „grottenschlecht“ gewesen sein. Folgerichtig wurde der von Borgon Riratan vorgeschlagene Luw Kneanár ((FVE) mit 78,5 Prozent der Stimmen zum neuen Generalsekretär gewählt. Bene Meveti erhielt 21,5 Prozent der Stimmen.

Drohender Absturz

Aktuelle Umfragen sehen die TEaA bei derzeit knapp unter 20 Prozent. Damit droht ein Absturz auf Platz 3 bei der Wahl zum Ablatium. „Das kann nicht unser Wahlziel sein!“ Borgon Riratan rief die Partei zur Geschlossenheit auf und gab als Wahlziel 30 Prozent plus aus. Den Segen des Parteitags hat er. Jetzt gilt es nur noch, die Wählenden zu überzeugen.

Helmar von Huncis, Feanaro Times