Anna Erbstein ehrt Soldaten

ZACKINGEN. In der Davidsvilla in Zackingen ehrt man die lebendigen Soldaten, die Bereitschaft im Pahragrauer Krieg geleistet haben.

 

Der Krieg

Am 18. März 2519 marschierte Nordrythanien nach Dunkelesien ein. Grund war, dass Parzival Dunkel darum gebeten hatte, zum „großen Bruder“ Nordrythanien zu gehören. Aus unerkärlichen Gründen mischte Graufurd im Krieg mit. Aus der Dia. Zentralrepublik hört man Kritik über „das impulsive Verhaltens Nordrythaniens und Graufurds“. Auch von Erkassien donnerte es Kritik. Pahragrau machte ein diplomatisches Angebot. Nordrythanien kann das Dunkelesische Gebiet kaufen. Dies wies Dunkelesien aber ab, mit der Begründung,  dass Nordrythanien keine Gegenleistung zu begleichen habe. Während auf Seiten Nordrythaniens Graufurd steht, steht auf Seiten Pahragraus Erkassien. Diese gaben Pahragrau medizinische Versorgung und erkassische Truppenverstärkung. Am 21. März 2519 wurde Littra angegriffen. Auch von Torassia hagelt es Kritik gegenüber Nordrythanien und Graufurds. Die Dia. Zentralrepublik gab Pahragrau Material. Von Erkassien bekam Pahragrau eine Geldsumme. Bürger von Pahragrau wollen ein „einheitliches Pahragrau“. Dunkelesien und seine Anhänger, sowie Nordrythanien und Graufurd sehen dies aber anders.

Am 23. März 2519 wurde Littra letztendlich gestürmt. Wichtige  Gebäude Pahragraus wurden zerbombt. Viele Bürgerinnen und Bürger und Politiker, als auch Gegenstände, wurden in Erkassien in Sicherheit gebracht. Dort fand auch die bedeutesame Pressekonferenz in der Hauptstadt Erkassiens statt, die den Krieg in Pahragrau beendete. Pahragrau gab sich freiwillig als Verlierer. Grund war, dass man Pahragrau nicht weiter zerstören solle.

So gehört Dunkelesien fortan Nordrythanien. Dies könnte sehr gefährlich sein, da Parzival Dunkel einen Anschlag oder den Krieg verüben könne in einem anderem Land. Gesichert vor dem Krieg sind Freunde Nordrythaniens und Mitglieder des Stahladler-Pakts. Auch Pahragrau ist vor einem Einmarsch gesichert, denn Dunkel und Erbstein unterschrieben einen Friedensvertrag. Da aber Nordrythanien eine knappe Kasse hat, währe ein Krieg oder Anschlag von Dunkelesien zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich.

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Wahlen in der Trance Nation: Die Absurdität einer fatalen Politik

Tranceheaven. Vor vier Jahren, im Sommer 2515 ordnete Direktor Alfons Gularsk erstmalig einheitliche und gleiche Wahlen an, die zudem als Pflicht aller Bürger deklariert wurden. Der Trick: Bereits vor der Wahl kündigte Gularsk an, das Parlament eigenhändig zu entmächtigen. Er wolle mit den Wahlen die Willkür der Demokratie und die Infunktionalität der demokratischen Ideologien demonstrieren.

Noch etwas sprach damals für die Wahlen: Es war ein symbolischer Schritt in Richtung des Volkes, welches er mit willkürlicher Gewalt in seinen Bann gezogen hatte. All diese Menschen sind unter einem demokratischen Regime aufgewachsen, all diese Menschen waren es gewohnt zu wählen. „Das Volk, das aus den Irrungen der Demokratie entsprungen ist wäre doch zu verwirrt, wenn man es mit der realen Diktatur konfrontieren würde“ schreibt Gularsk in eine seiner vielzähligen autobiografischen Werke – und gibt damit einen wichtigen Hinweis auf seine damalige Intention. Er gründete fünf Parteien, die als einzige eine Wahlberechtigung erhielten und lies tatsächlich legitime Wahlen abhalten. Die Absurdität jeder einzelnen Partei stand dabei außer Frage – die Redundanz der Wahl ebenso. Doch ist Gularsk kein dummer Mann: im Gegenteil. Er schaffte mit diesem Zug eine Möglichkeit, die Parlamentarier in den Parlamenten zu lassen. Die Demokraten unter sich, mit normalen Diäten. Politikexperten und Meinungsforscher sind inzwischen sicher, dass dieser Umstand eventuell sogar einen Aufstand in der kritischen Situation verhindert hat. Manch Dümmling dachte womöglich in diesem Moment noch, dass die Demokratie nie beendet worden wäre, dass Gularsk gekommen wäre um die kleine Insel vor dem politischen Untergang zu retten.

Jedoch war nach beachtlich kurzer Zeit vermutlich allen klar, dass es Alfons Gularsk gelang, eine Diktatur aufzusetzen und das vor den Augen eines unterdrückten Volkes. Dennoch steht inzwischen auch laut objektiven Studien ein großteil der Bevölkerung voll und ganz hinter ihm, ein weiterer großer Teil gibt an, im weitesten Sinne mit dem Diktator zu sympathisieren. Die Zahl der Kritiker ist schwindend gering. Womöglich auch deshalb, weil der Direktor Gularsk nicht nur sich selbst groß gemacht hat, sondern auch die Trance Nation auf ein global relevantes Level gehoben hat. Auf einmal war dieses kleine Volk eine große Nummer in der internationalen Politik. Wurde wahrgenommen, kontrovers diskutiert. Trotz der fragwürdigen Politik Gularsk schoss die Wirtschaft und der Tourismus in die Höhe. Binnen weniger Monate brach ein goldenes Zeitalter an, das bis heute kaum abgeklungen ist.

Mit diesen Erfolgen rühmt sich nicht nur Alfons Gularsk allein, sondern lässt er keine Möglichkeit aus, seine autokratische Ideologie dabei zu bekräftigen und in den Vordergrund zu stellen. Dass er dabei Erfolg hat, zeigen unzählige Studien verschiedener Agenturen – auch von Außerhalb. Auch damit rühmt sich der Diktator. Seine Herrschaft ist unangefochten, seine Gefolgsleute stehen hinter ihm und seiner Idee. Und dennoch stehen in diesem Sommer wieder Wahlen an. Um welchen Preis?

Auch wenn die Bekanntheit der Trance Nation enormen Zuwachs erlangt hat, wird sie auf dem Internationalen Kabinett eher kritisch beäugt. Aus der ITUF ist sie nach heftigem Streit mit den demokratischen Nationen ausgetreten, in Bangabandhu ist sie einmarschiert – überall mischt sich die Trance Nation ein. Ohne Rücksicht auf andere, mit entschiedener Konsequenz. Sicher: Nicht mit einer Wimper zu zucken und aus der ITUF austreten ist eine beeindruckende Leistung, besonders weil es sich hierbei sogar – anders als bei der Schwarzen Liga – um einen seriösen diplomatischen Prozess handeln könnte. Und doch steht die Trance Nation mit ihrem Staatenbund nun völlig allein da. Allein der Asgarden-Pakt hegt noch diplomatischen Kontakt zum Staatenbund Karpatischer Staaten ansonsten sieht es recht Mau aus. Die freiheitlichen Wahlen könnten vom Direktor als Anlass genommen werden, um wieder wilde Behauptungen aufzustellen, um sich beispielsweise mit dem IADN gut zu stellen.

Ob dieses Unterfangen von Erfolg gekrönt werden würde gilt es weiter zu bezweifeln. Die IADN hat in den letzten Jahren mehrmals bewiesen, dass sie bei Menschenrechten keine Grenze kennen – die Demokratie sei zweifelsfrei ein Menschenrecht. So skandiert es Al Köh, damaliger Premierminister der FRNX. Die Wiederherstellung der Reputation der Trance Nation und Alfons Gularsk ist vermutlich nichts was mit einer Wahl entschieden werden könne. Und dennoch lassen manch helle Momente hoffen, dass Alfons Gularsk eines Tages die Kehrtwende gelingen wird.

Terror in der dianischen Zentralrepublik – Beendet und doch kein Ende in Sicht

In Bradas besetzten knapp 50 bewaffnete Kräfte den Flughafen und forderten den utahnischen Staat zurück, welcher nach dem dianischen Krieg 2490 in die Republik eingegliedert wurde. Der Flughafen ist befreit, der Terror ist jedoch noch nicht beendet.

Der Flughafen wurde am Morgen des 13. Februars 2519 eingenommen, indem mehre bewaffnete Streitkräfte alle Ein- und Ausgänge blockierten. Zuvor waren mehrere Sicherheitsanlagen deaktiviert wurden, das Flughafenpersonal verständigte jedoch die Polizei.
Zum Zeitpunkt der Besetzung befanden sich etwa 435 Personen, darunter viele Kinder, auf dem Gelände des Flughafens. Die Polizei umstellte dieses weiträumig und die ebenfalls festgehaltene Fluglotsen wiesen alle Flugzeuge an, nicht auf dem Flughafen zu landen. Das Zentralverteidigungsministerium schloss nach gut 20 Minuten offiziell den Flughafen und sperrte weitläufig den umliegenden Luftraum. Die Terroisten hissten mehrere utahnische Flaggen, Aufnahmen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Bewaffnung der Kämpfer um Ausrüstung der ehemaligen utahnischen Armee handelte.

Einige Stunden später bestätigte die Zentralluftwaffe, dass die Terroristen ein Flugzeug in Startposition bewegt hatten. Dieses sei allerdings nicht mehr flugfähig. Trotzdem schloss die Luftraumüberwachungsbehörde den Flugverkehr des gesamten Teilstaates Nieed. Die Zentralwehr bereitete sich zeitgleich auf einen eventuellen Einsatz vor, die Zentralluftwaffe wurden in Alarmbereitschaft versetzt.

Der dianische Inlandsgeheimdient „NaationIneeSec (NIS)“ fand in den Konversationen der Terroristen, welche in einer Kommunikationsapp aus dem Ausland geführt wurden, Hinweise auf einen geplanten Anschlag auf das Kriegsdenkmal in Luuv. Die Polizei räumte das Gelände des Denkmals und riegelte es ab. Etwa eine Stunde nach der Abriegelung versuchten zwei Männer gewaltsam, Zugang zum Kriegsdenkmal zu erhalten. Dabei wurden zwei Polizisten schwer verletzt, die Männer trugen mehrere Messer bei sich. Einer der Männer wurden von einem Polizisten angeschoßen und ins Krankenhaus eingeliefert, während sein Kollege verhaftet wurde.
Der verletzte Terrorist starb wenige Zeit später im Krankenhaus, sein Kollege gab vor dem NIS zu, für das Anbringen mehrerer Bomben zum Kriegsdenkmal gereist zu sein. Die Bomben seien in der Nähe versteckt worden, die Polizei fand am angegebenen Standort Hinweise auf eine größere Kiste, welche entfernt wurde. Der NIS geht davon aus, dass die Kiste im Chaos der Evakuierung von etwa 600 Menschen entfernt wurde.

Während die Geiselnahme und der versuchte Anschlag in Bradas bzw. Luuv auch international an Aufmerksamkeit gewann, nannte der Zar von Nordrythanien, Kyrill Rythanow die Geiselnahme „ein klares Zeichen dafür, dass die utahnische Bevölkerung ihre Unabhängigkeit zurückfordert.
Der dianische Zentralaußenminister Simon Liit nannte diese Gleichstellung der utahnischen Bevölkerung mit Terroristen „eine Beledigung.“

Der König Graufurds stellte als Reaktion auf weitere Informationen zur Geiselnahme die dianische Souveränität infrage. „Die Attacke auf die ‚demokratischen‘ Gefüge der ‚Republik‘ zeigen doch, dass sich die Zentralrepublik die Souveränität verspielt hat. […] Lösen sie ihr Puppenhaus auf!
Die DZR rief daraufhin den gaffdischen Botschafter ein, bei dem die DZR die Forderung nach einer Rücknahme dieser „nicht hinnehmbaren Aussagen“ stellte. Nachdem die diplomatische Palastverwaltung sich äußerte, man wäre nicht befugt Nachrichten des Königs zu löschen, wurden nach mehren Tagen und drei Nachfragen die Aussagen des Königs zurückgenommen und er entschuldigte sich.

Der NIS stellte währenddessen Nachrichtenverkehr ins Ausland fest und übermittelte diese Info an den dianischen Auslandsgeheimdienst „RescorInternaationaliSec“ (RIC), welcher Ermittlungen zu Kontakten ins Ausland aufnahm.
Die Polizei verhandelte mit den Terroristen und erziehlte die Freilassung von 126 Menschen. Als Hauptgrund nannte die Polizei später, dass die Terroristen die insgesamt 435 Menschen, welche laut Opferberichten immer aufmüpfiger wurden, nicht unter Kontrolle halten konnte. Man ließ ausschließlich Frauen und Kinder gehen.

Nach mehr als 24 Stunden der Besetzung kappte man das Notfallstromentz der Anlage. Das Notfallstromentz ist ein paralell zum normalen Stromnetz erichtetes Netz, welches wichtige Infrastruktur weiter mit Strom versorgt. Aufgrund der Wichtigkeit lässt sich der Strom im Ernstfall nur nach Priorität umleiten, nicht aber abschalten, um Anschläge auf das Netz zu vermeiden. Da das Notfallstromnetz aber von sonst keiner Einrichtung verwendet wurde, ließ sich der Strom nicht umleiten, somit musste die Verbidnung manuell getrennt werden.

Das Militär verschaffte sich Zutritt zum Technikbereich des Flughafen, welchen die Terroristen aufgrund fehlender Mannesstärke kaum kontrollieren konnten und trennten die Verbidnung zum Notfallstromsystem. Alle Bereiche des Flughafens waren daraufhin ohne Strom. Den Terroristen war es kaum möglich, die mehr als 300 Menschen alle unter Kontrolle zu halten.

Die Polizei entschied sich in Kooperation mit dem Militär, welches bei Terroranschlägen auch zum Einsatz im Inland berechtigt ist, dazu, den Flughafen bei Nacht zu stürmen. Militärhubschrauer landen auf der Landebahn und die Polizei stürmt von außen. Von zwei Seiten bei absoluter Dunkelheit rechnete man den Terroristen keine Chance zu. Nach einem kurzen Schusswechsel begannen einige Männer, welche sich unter den Geiseln befanden, die Terroristen anzugreifen. Diese ergaben sich wenige Minuten danach, zwei Terroristen und ein Polizist wurden verletzt. Insgesamt nahm die Polizei 34 Menschen im Alter von 19 – 45 Jahren fest, gegen alle wird wegen Durchführung eines schweren Angriffs gegen das Land und die Bevölkerung ermittelt, der Prozessbeginn ist für Mitte des Jahres angesetzt. Es drohen bis zu 30 Jahre Haft.

Der NIS ermittelt weiter, die Terroristen hatten Kontakt zu mindestens 55 weiteren Menschen. Diese sprechen von Planungen weiterer Taten. In Nieed, dem Teilstaat, welcher das gesamte ehemalige utahnische Gebiet umfasst, gilt die Sicherheitswarnstufe 2, die zweithöchste Warnstufe. Die Behörden sind auf eventuelle weitere Anschläge vorbereitet und versuchen Informationen von den bisher festgenommenen Terroristen zu erhalten.


Staatsstreich in der UAF durch Geheimdienst verhindert – Vizebegam Mikkel Krimalev erwartet Prozess wegen Hochverrat

Finrod, 10. Epril 2519 (11.03. GZR). Folgt man den gängigen Klischees in Blockbustern, sind es normalerweise immer putschende Obristen oder finstere Geheimdienstchefs, die eine Nation in waghalsige Abenteuer mit unzähligen Toten stürzen. Dank Generaloberst Albus Rosanfang konnte der Staatsstreich in der UAF aber bereits im Vorfeld verhindert werden. Dem Chef des ancalischen Geheimdienstes „Stern von Singollo“ (SvS) waren in den letzten Monaten etliche Ungereimtheiten aufgefallen, deren Spuren bis in den Kristallpalast in Finrod führten. Immer mehr wurde es zur Gewissheit, dass Vizebegam Mikkel Krimalev aus dem Hintergrund Fäden zog, mit dem Ziel der Machtübernahme und der Abschaffung der Demokratie. Krimalev, der vormalige Raumadmiral, war als Falke zu betrachten. Die Raumsperberflotte mit ihrer Offensivbewaffnung in den Händen Krimalevs zu wissen, hätte wahrscheinlich zu einem ultosweiten Krieg geführt; denn mit gezielten Luftschlägen hätte man binnen einer halben Stunde rund um den Globus alle wichtigen Hauptstädte angreifen können.

Plan zur Überführung Krimalevs

Rosanfang weihte Begam Nodecano Furyatan, Mahtan Cada VI. und den Chefwissenschaftler der UAF, Prof. Dr. Dr. Carond Effimedle ein und man entwickelte gemeinsam einen Plan, Krimalev zu überführen. So wurde ein Flug Furyatans und Effimedles von Fornax nach Germansk, der Hauptstadt des Königreiches Yantan, zum Anlass genommen, die Putschisten zum Handeln zu bewegen. Bei einem Abschuss des Sperbers wären sowohl der Begam als auch der UAF-Chefwissenschaftler mit einem Schlag beseitigt gewesen, was den Plänen Krimalevs durchaus gelegen gekommen wäre. Der Raumsperber, der am letzten Freitag kurz vor 21 Uhr planmäßig Fornax verlassen hat, war aber unbemannt und stand unter Steuerung durch JASCO.

Der Begam lebt!

Erwartungsgemäß und siegessicher erklärte Krimalev sich bereits eine Stunde nach dem Abschuss des Raumsperbers zum neuen Begam und wurde noch in der Nacht vereidigt. Inzwischen waren alle strategisch wichtigen Einrichtungen vom SvS umstellt und besetzt worden; es kam zu Verhaftungen bis hinein in höchste Regierungskreise. Schließlich wurde am Samstagnachmittag auch Krimalev verhaftet und in ein SvS-Hochsicherheitsgefängnis gebracht. Die seit Sonntagvormittag aufkommenden Gerüchte, dass Furyatan lebt, wurden am Abend der aufatmenden Öffentlichkeit durch eine Ansprache des Begam  bestätigt.

Parlamentspräsident Adil Jartonion (RLU) nimmt vorübergehend die Amtsgeschäfte des Vizebegam wahr, dessen Neuwahl auf den 11. Adom 2519 (01.04. GZR) terminiert wurde. Da auch etliche Minister und Staatssekretäre in den Staatsstreich verwickelt sind, wird in den nächsten Tagen mit einer größeren Kabinettsumbildung gerechnet.

Helmar von Huncis, Feanaro Times  

Einführung des Akronischen Zollraums

Ab dem 1.3.2519 ist das Abkommen über Personen- und Güterverkehrskontrollen an Grenzgebieten von teilnehmenden Staaten des Staatenverbunds Akronor im Akronischen Zollraum, welches zwischen dem Königreich Groß-Lusslien, der Reichsrepublik Wotania, der Dianischen Zentralrepublik und der Republik Ospor geschlossen wurde, ist seit dem ersten März in Kraft und die Staaten bilden somit den Akronischen Zollraum.

Karte der Mitgliedsstaaten des akronischen Zollraums

Zwischen den Ländern werden nun keine regelmäßigen Personenkontrollen mehr durchgeführt. Auch der Güterverkehr innerhalb der Mitgliedsstaaten kann frei Passieren. Genaueres zu den nun gültigen Bestimmungen finden Sie auf der Wikiseite des AZR: https://ultos.wordpress.com/laender/internationale-organisationen/regionale-organisationen/akronischer-zollraum/.

Informationen für Bürger und Nichtbürger des AZR

Visum

Alle Bürgerinnen und Bürger außer Staatsbürger der STAVA-Staaten benötigen für die Einreise in den Akronischen Zollraum ein Visum. Der gesamte Zollraum hat ein gemeinsames Visum, nationale Visa der Mitgliedsstaaten sind ab dem 1.3 ungültig und müssen neu beantragt werden. Dies ist in den Konsulaten jedes Mitgliedsstaates möglich. Das Visum bietet Bewegungs- und Aufentaltsfreiheit im gesamten AZR.

Güterverkehr

Güterverkehr zwischen den Staaten ist ab dem 1.3 mit einer blauen Plakette für „Internen Güterverkehr“ zu Kennzeichnen. Siehe dazu den Wikiartikel für genauere Informationen. Es gelten keine Einreisebestimmungen oder Beschränkungen für Internen Güterverkehr.

Gütertransporte aus Nicht-Mitgliedsstaaten müssen eine rote Plakette für „Externen Güterverkehr“ sichtbar am Fahrzeug anbringen. Diese wird von jeder Grenzbehörde sowie jeder Auslandsvertretung ausgestellt.
Achtung: Es gelten die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes, in das die Ware eingeführt wird. Der akronische Zollraum hat keine einheitlichen Einreisebstimmungen für externen Güterverkehr. Es gelten nationale Bestimmungen und eventuelle Beschränkungen, externer Güterverkehr kann auch innerhalb des AZR an der Grenze zum Zielland kontrolliert werden.

Flugverkehr

Der Akronische Zollraum hat keine Regeln für Flugverkehr, somit kann es zu routinemässigen Kontrollen kommen auch auf Flugrouten innerhalb des Raumes kommen.

Kennzeichen

Fahrzeuge aus dem akronischen Zollraum müssen ab dem 1.3 über ein grünes Kennzeichen mit Zollraumkennung verfügen. Dieses wird von jeder KfZ-Stelle ausgestellt und montiert. Alte Kennzeichen können bis 1.5 verwendet werden.

Die Grenzschutzbehörden der Dianischen Zentralrepublik, der Republik Ospor, des Königreichs Groß-Lusslien und der Reichsrepublik Wotania


Lawinenchaos durch Reudobumse

Redobumse Lawine 1
Ein Reudobumse-Patient hinterlässt eine Menge Spuren im Schnee…

Am vergangenen Wochenende wurde der normale Betrieb im Skigebiet bei Pano in der DVD massiv gefährdet. Ein an Reudobumse erkrankter junger Mann erlitt während der Fahrt einen Anfall und fing an auf die frisch präparierte Piste zu urinieren. Dann bog er von der Piste in den Tiefschnee ab. Dort löste er sogleich eine Lawine aus, was zur schnellen Evakuierung des halben Skigebietes führte. Wie durch ein Wunder blieb er jedoch oberhalb schlaff liegen, fuhr dann aber nach einem Schluck Geilwasser aus dem Flachmann weiter. Seine anschließende rasante Abfahrt quer über Piste und Liftanlagen wurde weiter drüben von einem Baum gebremst, welcher ihn in die depressive Phase beförderte. Nachdem er eine Weile im Schnee gelegen hatte, schlug seine Erkrankung wieder zurück und er begann mit den klassischen „HÖHÖHÖ“ Rufen den Neuschnee von allen umliegenden Bäumen zu schütteln. Dank seines dabei ausgelaufenen Flachmanns hielt die depressive Phase diesmal länger an und er konnte per Hubschrauber in das örtliche Klinikum gebracht werden. Was den Anfall ausgelöst hat wirft im Gegensatz zu bisherigen Fällen noch immer Fragen auf, denn der Mann hatte all seine Medikamente vorschriftsgemäß zu sich genommen. Erste Ansätze liefern Experten der global führenden Reudobumse-Klinik in Bäsch, wo der Patient jetzt weiter untersucht wird. Sie vermuten, dass ein enorm hohes Geilheitspotential in der Umgebung für derartige Störungen verantwortlich sein kann. Dies ist jedoch nicht mit dem Flachmann des Patienten vereinbar, darum bröselt es den Ärzten global nach wie vor.

Ein neuer Weg zum alten Ziel

Dianische Zentralrepublik beruft Internationales Komitee Raumfahrender Nationen

Altaan, 4.II.2519. Der Staatspräsident der Dianischen Zentralrepublik, Micael Schiwov, regte vor wenigen Tagen die Gründung einer neuen Organisation zur internationalen Organisation der Raumfahrt an. Hintergrund ist nach Aussage von Lustig die Schaffung einer „Plattform für alle Nationen mit dem Fokus auf Raumfahrt“, die „weder Konkurrenz erzeugen, noch in irgendeiner Weise politisch festgelegt“ sein soll. Gründungsmitglied des Gremiums ist neben der DZR-Raumfahrtorganisation „Dian Trafis Roola“ das „Lusk Instituut vor Ruimtefaart“ des Königreiches Groß-Lusslien, bis dato beigetreten ist zudem die Feanarische Satelliten- und Raumfahrtorganisation sowie die balmanische Raumfahrtbehörde „Bålmes Lîdeng ef Ørhymel-Færeng“.

Für Irritationen sorgten indes die Reaktionen einiger Asgarden-Staaten auf die Gründung des Gremiums. Die Raumfahrt auf Ultos müsse „nicht neu erfunden werden“, bilanzierte etwa der Begam der Unionsrepublik Ancalim-Feanaro Furyatan, Staatsoberhaupt einer der der selbsternannten „G4“-Nationen. Der „Taron as Evoth“, eine vom Asgarden-Pakt initiierte und in der bestehenden Infrastruktur des Bamberger Bundes beheimatete Raumfahrtorgansation (NN16), diene bereits als „sehr wohl außenpolitisch neutrales“ Gremium. Zu einer Kundgebung sprach der damalige DVD-Regulator Hermann von Lauenstein zwar von einem „weiteren Schritt in Richtung Weltfrieden“, wetterte jedoch im selben Satz bereits gegen die „imperialistische Zumutung“ der balmanischen Raumfahrtbehörde BLØF. Ebendiese war bereits 2412 auf Empfehlung des Balmanischen Bundes gegründet worden, einem regionalen Bündnis, das weder eine gemeinsame Außen- noch Verteidigungspolitik verfolgt und auch Mitgliedsstaaten außerhalb der IADN besitzt.

Auf eine private Anfrage des Präsidenten der FRNX zu einer möglichen Kooperation zwischen BLØF und Taron as Evoth bereits kurz nach dessen Gründung reagierten Staatsoberhäupter von TaE-Mitgliedern jedoch verhalten. „Auch dass die Gründung des Bündnisses ohne den Einbezug von technologisch führenden Staaten außerhalb des Asgarden-Paktes erfolgte, vermittelt nicht den Eindruck, das Bündnis sei von Anfang an als neutrale Plattform konzipiert gewesen“, äußerte FRNX-Präsident Jack A. Hahn in einer Stellungnahme.

Auch der Direktor der Trance Nation, Alfons Gularsk, zeigte sich düpiert. Der TaE hätte dem BLØF mehrfach Kooperationsangebote unterbreitet, die sämtlich abgelehnt worden, behauptete Gularsk; Präsident Hahn bestritt dies und forderte von Gularsk konkrete Beispiele, denen Gularsk bis dato schuldig geblieben ist. „Die Reaktionen auf die Gründung der IRKN vermitteln erneut den Eindruck, dass die Gründung eines neutralen Raumfahrtbündnisses seitens Asgarden weniger als Errungenschaft für Wissenschaft und internationale Diplomatie, denn als Bedrohung für die eigene Organisation empfunden wird. Diese Einstellung ist nicht nur für den gemeinschaftlichen wissenschaftlich-technologischen Fortschritt wenig hilfreich, sondern offenbart darüber hinaus die mangelnde Bereitschaft zum internationalen Dialog“, so der ehemalige FRNX-Premier Al Köh auf einer Pressekonferenz.

„All diese Missverständnisse hätten vermieden werden können, indem die Asgarden-Staaten damals vor der Gründung des TaE eine Anfrage zu unseren Zielen gestellt hätten, anstatt der BLØF mutwillig imperalistische Absichten zu unterstellen. Ich möchte an dieser Stelle jedoch nochmal die Gelegenheit nutzen, unsere aufrichtige Kooperationsbereitschaft zu unterstreichen. Ich biete hiermit dem TaE die Möglichkeit, zu beweisen, dass er tatsächlich ein neutrales Bündnis ist, und begründe offiziell Beitrittsinteresse seitens der FRNX“, so FRNX-Präsident Hahn.

Die FRNX bekundete jüngst die Bereitschaft, das IKRN zunächst finanziell und technologisch, mittelfristig ggf. auch mit einer Vollmitgliedschaft zu unterstützen. Dabei werden aktuell insbesondere der Aufbau eines Hauptquartiers in Altaan sowie ein erstes Pilotprojekt zum Ultosmond Jasny in Erwägung gezogen, auf den die UAF bereits eine permanent bemannte Basis unterhält. Darüber hinaus stellt die BLØF ihre eigene Infrastruktur, wie den Weltraumbahnhof in Korkota (Xyllabien) oder das Astronautentrainingszentrum in Doguloke zur Verfügung.

Rücktritt als UAF-Heimatschutzministerin – Urlinde da Lethrandir stürzt über Berateraffäre

Heimatschutzministerin Urlinde da Lethrandir ist wegen der Berateraffäre zurückgetreten. In ihrer Begründung sagte sie, die Grenzen ihrer Kräfte seien nach zwei Wochen öffentlichen Drucks erreicht.

Finrod, 1. Fibra 2519 (21.01. GZR). Auf einmal ging alles sehr schnell. Gegen halb elf gab es erste Eilmeldungen mit Gerüchten. Nur eine Dreiviertelstunde später stand Urlinde da Lethrandir in ihrem Ministerium vor der Presse und gab ihren Rücktritt bekannt – gefolgt von heftigen Reaktionen. Im kleinen Schwarzen, aber mit ernster Miene las sie die Begründung vom Pad ab. Es sei der schmerzlichste Schritt ihres Lebens, erklärte sie gleich zu Anfang ihrer nur wenige Minuten dauernden Rede, die live im ancalischen Fernsehen übertragen wurde.

„Wenn es auf dem Rücken der Heimatschützer nur noch um meine Person gehen soll, kann ich dies nicht mehr verantworten“, sagte die REP-Politikerin. „Ich war immer bereit zu kämpfen. Aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht.“ Noch vor wenigen Wochen war Urlinde da Lethrandir als mögliche künftige REP-Vorsitzende mit der Aussicht auf die Begamkandidatur 2521 im Gespräch gewesen.

Das Amt, der Heimatschutz und auch die sie tragende Partei drohten Schaden zu nehmen, sagte Urlinde da Lethrandir. Sie kritisierte eine „enorme Wucht der medialen Betrachtung“ ihrer Person. Der Schutz der Unionsrepublik Ancalim-Feanaro rücke in den Hintergrund. Dies sei eine „dramatische Verschiebung“. Für das fordernde Amt der Heimatschutzministerin brauche man ungeteilte Konzentration und fehlerfreie Arbeit.

Begam Nodecano Furyatan bedauerte die Ereignisse, sah aber das Konkordanzsystem der UAF als stabil an. Es sei nun an den Republikanern, einen Vorschlag für die Neubesetzung zu machen.

Helmar von Huncis, Feanaro Times

Nodecan Furyatan im Amt bestätigt – Republikaner stärkste Partei – Aporisten stellen erstmalig einen Administrator

Finrod, 10. Sichin 2518 (16.11. GZR). In einer hochspannenden Stimmauszählung bis in die frühen Morgenstunden geriet diese Wahl zur Zitterpartie. Erst die Auszählung der Wahlbriefe und die Ergebnisse der Fernen Stätten brachten die Gewissheit. Mit 53,95 Prozent der Stimmen wurde der demokratische Amtsinhaber Nodecano Furyatan (UDP) als Begam bestätigt. Auf seinen republikanischen Gegenkandidaten Brestor Evanim (RLU) entfielen 46,05 Prozent. Evanim erkannte seine Niederlage an und gratulierte Furyatan zu seiner Wiederwahl. Gleichzeitig sicherte er dem alten und neuen Begam seine Zusammenarbeit im Rahmen der Konkordanzverfassung der UAF zu.

Da die RLU im neuen Parlament über mehr Sitze als die UDP verfügt, stellt sie gemäß Verfassung den neuen Tur-Anion. Damit dürfte die Regierungsarbeit für Nodecano Furyatan zukünftig etwas schwieriger werden. Die Ergebnisse der Parlamentswahl: RLU = 37,76 %, UDP = 34,49 %, APA = 17,37 %, AIF = 10,38 %.

Wechsel stehen auch in einigen Unionsstaaten an. Tarmil, Felagund, Forn-Ireth und Amranien stehen unter RLU-Administration; Camthalion, Feawen, Forn-Vespera, Forn-Karpat und das Angarato-Space-Center stehen unter UDP-Administration; Eldalote steht unter APA-Administration.

Auf Vorschlag von Brestor Evanim ernannte Begam Nodecano Furyatan den bisherigen republikanischen Administrator von Forn-Karpat, Siblung Cuneldur zum neuen Tur-Anion. Im neuen Kabinett stellen die Republikaner acht, die Demokraten sieben, die Aporisten drei und die Unabhängigen zwei Minister. Die neuen Konkordanzminister (Vize-Tur-Anion) sind der Demokrat Jawe Dacalimon (Auswärtiges), der Aporist Joreth Borsilra (Aporismus und Weltanschauung) sowie der Unabhängige Iorwen Dranesse (Verteidigung). Die weiteren Bestätigungen bzw. Ernennungen werden in den nächsten Tagen erfolgen, da noch nicht feststeht, ob alle Ministerkandidaten einen Sitz im Parlament errungen haben. Der Verfassung nach müssen Regierungsmitglieder einen Parlamentssitz innehaben.

Helmar von Huncis, Feanaro Times