Sprachen

Es gibt zwei große Sprachfamilien auf Ultos: die Postimperialen Sprachen mit über 1,5 Milliarden Sprechern und die Reduplikationssprachen. Ferner existieren noch die semitischen Sprachen und einige weitere. Eine bedeutende isolierte Sprache stellt das Sinthische (fast 200 Millionen Sprecher – die zweitmeistgesprochene Sprache auf Ultos) dar.

Die meistgesprochene Sprache ist das Kanabische mit nahezu 400 Millionen Sprechern. Dies rührt daher, dass die Kanaben Mitte des 1.Jahrtausends n.ZI, dessen Sprache das Mittelhochkanabische war, Neukanabien besiedelten. Desweiteren kam es, während der Drölfjährigen Kriege, zu einer gigantischen Auswanderungswelle der neukanabischen Bevölkerung in Richtung der altmeerländischen Inseln, weshalb man dort heute auch überwiegend Kanabisch, sowie dem Kanabisch sehr ähnliche Sprachen spricht.

Als Sprache des halloistischen Zentralesischen Imperiums kommt dem Alt-Zentralesischen die Rolle als die Liturgie- und Kommunikationssprache von Halloa City und dem halloistischen Klerus zu.

Internationale Kommunikation, insbesondere in Sachen Handel und Politik, findet in Esperanto statt. Es wurde im 17. Jhd. als Plansprache auf den Karpatischen Inseln erfunden, denn dort existieren extrem viele Sprachen mit relativ geringer Sprecherzahl, weshalb die internationale Kommunikation dort erschwert war. Von den Karpatischen Inseln, die ja Zentrum des Handels von Ultos sind, breitete sich die Verwendung des Esperanto rasch aus.

Die Postimperialen Sprachen
Stammbaum der Postimperialen Sprachen

Die Postimperialen Sprachen stellen die bedeutendste Sprachfamilie auf Ultos dar. Sie gingen vor ca. 9000 Jahren aus einer gemeinsamen Ursprache hervor. Mit dem Zusammenbruch des Zentralesischen Imperiums und der Großen Völkerwanderung begannen sich diese Sprache auf gesamt Ultos zu verbreiten.

Die Reduplikationssprachen
Stammbaum der Reduplikationssprachen

Die Reduplikationssprachen bilden die Sprachfamilie mit den meisten Sprachen, wohl über 4.000 (!). Sie verbreiteten sich wahrscheinlich um 8.000 vzi (die Meinungen darüber gehen von 10.000 vzi bis 2.000 vzi) über ganz Ultos. Aufgrund der langen Zeit die seitdem vergangen ist, ist ihre Zusammengehörigkeit strittig. Insbesondere sind sich die Forscher uneins, ob die Urkontinentalen Sprachen hinzuzuzählen sind. Später wurden sie nach und nach von den Postimperialen Sprachen verdrängt. Die Reduplikationssprachen zeichnen sich durch die hohe, namensgebende Bedeutung von Reduplikation für die Grammatik aus, ferner dadurch, dass sie fast ausnahmslos Ergativsprachen sind. Außerdem kennt jede dieser Sprachen mindestens zwei Formen von „l“, manche gar 5 (das Hjlkokische, eine Hatschinesische Sprache, kennt gar 10 unterschiedliche Lateralphoneme). Am urtümlichsten dürften wohl die Urkontinentalen Sprachen sein, die nur eine äußerst primitive Flexion aufweisen, nicht einmal einen Plural kennen. Am schwierigsten zu erlernen, grammatisch wie lautlich, dürften die Hatschinesischen Sprachen, die auf Murabien gesprochen werden. Die Hogert’schen Sprachen (benannt nach Emil Maria Hogert, der ihre Zusammengehörigkeit und damit die erste Sprachfamilie überhaupt 2141 nachwies) spalteten sich schließlich von jenen etwa 2.000 vzi ab, verdrängten in Diktatistan und auf den Karpatischen Inseln die Urkontinentalen Sprachen. Aus ihnen hervor gingen die Alttanischen Sprachen, immernoch mit komplizierter Phonetik und Grammatik (man denke nur an den eigentlichen Namen des derzeitigen Diktatistanischen Regulators, Qthy Ttlezscegw), und die Altkarpatischen Sprachen, deren System sich radikal vereinfachte, sodass sie verhältnismäßig leicht zu erlernen sind.

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