Betum

Das Betum (Betonung auf der letzten Silbe), oder Beterbeuyische ist linguistisch gesehen eine Varietät des Tegrischen, denn Hochsprachliches Tegrisch und Beterbeuyisch sind mühelos wechselseitig verständlich. Doch betrachten die Einwohner des ehemaligen Fürstentumes Beterbeuy den Dialekt als eigene Sprache. Es wird beständig Literatur (auch Fachliteratur) auf Betum veröffentlicht, daher handelt es sich nach Haarmann um einen Ausbaudialekt. Unterschiede betreffen vor allen Dingen die Aussprache:

  • Altes /á/ und /ó/ sind in unbetonten Silben zu /o/ zusammengefallen, /a/ und /o/ zu a. („xom“ für „Vater“ statt wie Tegrisch „xaam“; „tala-“ für errichten statt wie Tegrisch „tola-“)
  • /x/ wird [h] artikuliert
  • /ei/ wird [a͡ɪ]
  • /i/ wird [i] artikuliert
  • Silbenschließendes w entfällt nicht („dawm“ für „Gast“ statt tegrisches „daam“)

Es gibt auch einige grammatische Unterschiede, denn das Betum ist etwas altertümlicher als Tegrisch:

  • Plural des Substantivs wird in vielen Wörtern noch durch Dehnung gekennzeichnet
  • Person Plural wird ebenfalls durch Dehnung gekennzeichnet (und zwar wird der letzte Stammvokal gedehnt, was noch altertümlicher als Alttegrisch ist).

Das Plusquamperfekt unterliegt einer komplizierteren Bildungsregel.

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