Dianischer Krieg

Der Dianische Krieg war ein Krieg zwischen dem damaligen Staat Utahn und der dianischen Zentralrepublik. Er startete am 21.7.2484 mit dem Angriff von Utahn auf die von der DZR besetzen Insel Fährrestu und endete mit der Kapitulation Utahns am 3.4.2489. Der Staat Utahn wurde daraufhin von der dianischen Zentralregierung aufgelöst und als Teilstaat Nieed am 1.1.2490 offiziell in die DZR eingegliedert.

Fakten

Beginn: 21.7.2484
Ende:
3.4.2489
Tote:
offizielle Zahlen des dianischen Statistikinistituts (SID): 2 456 789
Schätzungen: zwischen 1.5 bis 4 Millionen
Parteien: Dianische Zentralrepublik
Fürstentum Utahn
Folgen: Auflösung des Staates Utahn
Dritter dianischer Teilstaat Nieed
Innenpolitsche Spannungen in Dianien

Ausgangslage

Ausganslage
G1: Die DZR und Utahn 2483

Bereits im Jahr 2483 startete Utahn mit der Aufrüstung entlang der Grenze zur dianischen Zentralrepublik, da die DZR Sanktionen gegen ihren Nachbarn erlassen hatte wegen undemokratischen und menschenverachtenden Institutionen, wie der Einschränkung der Pressefreheit mit dem Meinungsgesetz Uthan. Am 1.3.2483 schloss Dianien die Grenze und postierte ihrererseits gut 5.000 bewaffneter Kräfte an der Grenze. Nachdem zwei Kriegsschiffe bin in die Bucht von Rit (Bucht beim Zipfel im mittleren Süden des Landes) vorgefahren waren, blockierte Dianien alle Seewege zu Utahn. Als Anfang Juni ein Kreuzer der dianischen Flotte durch eine Bombe schweren Schaden erlitt, beanspruchte die Zentralrepublik als Entschädigung und der Sicherung eines Standortes von dem aus die Blockade weitergeführt werden konnte, die südliche Insel mit der Stadt Fährrestu (heute: Alkaan) ab dem 14.6.2483 für sich, nachdem Kriegsschiffe die Insel umringt und Truppen Fährrestu betreten und annektiert hatten.

Insel
G2: Von Dianien besetzte Insel (Blau) mit Position dianischer Kriegsschiffe (Gelb).

Die Bevölkerung von Dianien protestierte daraufhin in vielen großen Städten gegen die Besetzung Fährrestu aus Angst vor einem Krieg mit Utahn. Die Regierung ging gewaltsam gegen diese Demonstrationen vor, wobei knapp 50 Bürger verletzt oder getötet wurden, in Luuv brannte ein Hochhaus einer regierungsnahen Organisation komplett nieder, nachdem Demonstranten es angezündet hatten. Der damalige Präsident Sival Ruuloc trat daraufhin, nachdem seine Partei ihn dazu gedrängt hatte, am 25.7.2483 zurück, neuer Präsident wurde Alexander Janov.

In Utahn bereitete man sich auf eine Rückeroberung der Insel vor, reagierte öffentlich jedoch gar nicht auf die Besetzung, auch die Bevölkerung der Insel selbst leistete keinen Widerstand. Der neue Präsident Dianiens ließ sämtliche Kriegsschiffe aus Utahnischen Gewässern abziehen, blockierte mit Bodentruppen allerdings weiterhin die Stadt Fährrestu, somit bekam die utahnische Regierung keinerlei Informationen von der Bevölkerung in Fährrestu. Der dianischen Bevölkerung wurde das Weiterbestehen der Bodenblockade verschwiegen und es wurde propagiert, die Besetzung sei beendet. Die Grenzen zwischen den Staaten blieben vollständig geschlossen und am 15.6.2483 fing die Utahnische Regierung an, Menschen mit dianischer Staatsbürgerschaft zu verhaften. Die dianische Führung erfuhr dies erst am 25.11.2483 von der GSB (Grenzschutzbehörde), nachdem bereits etwa 1.200 Menschen in Haft saßen. Bemühungen ihre Freilassung zu erzwingen, scheiterten am Leugnen der utahnischen Regierung.

Kriegsbeginn

Am 20.7.2484 kam es um zu einem Schusswechsel zwischen Bodentruppen Dianiens auf Fährrestu und einem Kriegsschiff der utahnischen Armee, welches von Panzern der dianischen Armee mehrmals getroffen wurde und kurz vor Hellehaefen sank, 241 Besatzungsmitglieder starben. Wer den Schutzwechsel startete, ist unklar. In der Nacht zum 21.7.2484 erklärte Utahn der DZR den Krieg. Daraufhin begannen utahnische Truppen in der etwa 3 Tage dauernden Schlacht um Fährrestu die Stadt zurückzueroben, wurden allerdings von dianischen Truppen zurückgedrängt. Diese übernahmen die Schiffe der utahnischen Armee und betraten am 25.7.2484 Festland.

Kriegsverlauf

Dianische Truppen versuchten nach der Schlacht von Fährrestu, die Städte Buesst und Trellenaffe von Süden her einzunehmen, scheiterten allerdings an Trellenaffe und wurden bis zum eingenommenen Buesst zurückgedrängt.

Vorrücken
G3: Vorrücken der dianischen Armee (Blau) mit eingenommenen Buesst (Hellblau) und Trellaffe.

Die Zentralluftwaffe (ZLW) der DZR startete am 27.7.2484 eine Bombadierung der Stadt Heliae, von der aus die utahnischen Truppen bis vor Woti beim altaanischen See gerückt waren. Bei diesem Angriff wurde die Stadt fast vollständig zerstört und die Truppen an der Front bekamen keinen Nachschub mehr.

Seeblockade Luuv

Blockade
G4: Ausgangslage der „Seeblockade Luuv“

Daraufhin versuchte die utahnische Armee, über den Fluss Seali durch die Bucht von Rit die dianische Millionenstadt Luuv anzugreifen, welche zwar von Utahn (Gelb) umzingelt, wegen dem Kontaktverlust zu Heliae durch die Besetzung Dianiens von der Stadt Heliae bis zum utahn-dianischen Grenzgebiet aber nicht einzunehmen war, da Resourcen fehlten, die nicht nachgeliefert werden konnten. Danach war geplant, dass die Truppen den Fluss Woti hinauf nahmen, die gleichnamige Stadt einahmen, die Kontrolle über den Altaanischen See erhielten und übers Wasser die an der Ostküste liegende Hauptstadt der DZR, Altaan, einzunehmen (Fahrtwege grün dargestellt).
Der utahnische General Nilz verriet diesen Plan der DZR, weil er zu viele Todesopfer auf beiden Seiten erwartete. Die dianische Armee ließ die utahnischen Kriegschiffe daraufhin zwar in die Bucht von Rit und in den Fluss Woti vordringen, blockierte diesen dann aber auf der Höhe von Luuv. Die Uathnische Armee, welche mit etwa 15 Schiffen in den Fluss gefahren war, war daraufhin eingeschlossen. Dianien hatte auf beiden Seiten des Flusses Woti im Vorhinein Artillerie stationiert und schoss auf jedes Schiff, welches angriff, zwei der insgesamt 15 utahnischen Schiffe wurden direkt nach Start der Blockade versenkt. Daraufhin entstand die skurile Situation in der Seeblockade Luuv: Die Utahnischen Besatzungen konnte auf beiden Ufern den zum Feuern bereiten Feind sehen, wagte aber nicht einen Schusswechsel anzufangen. Die diansche Armee tat allerdings auch nichts, da sie die Kontrolle nicht verlieren wollte, somit standen sich beide Feinde fast 48 Stunden lang gegenüber, allerdings tat niemand etwas.

Am 2.8.2484 beschloss der Präsident von Dianien, die Schiffe im Wasser mit Raketen zu versenken. Die Bodentruppen sollten zeitgleich das Feuer eröffnen. Gut 53 Stunden nach Start der Blockade positionierten sich drei dianische Kreuzer in der Bucht von Rit und schossen etwa 340 Raketen ab, welche gut 3 Minuten unterwegs waren. Sobald die Raketen am Himmel deutlich wurden, schossen die Bodentruppen auf die Schiffe. Es entstand der sogenannte „Rithagel“. Nach knapp 4 Stunden waren alle 13 Schiffe versenkt, insgesamt starben 18.300 Menschen auf utahnischer Seite, knapp 300 bei der DZR.

„Die Zerstückelung“ und Vorrücken der dianischen Armee

In den Tagen nach der Seeblockade Luuv versuchte die utahnische Regierung durch ein Friedensangebot ihre eingeschlossenen Truppen (vergl. G3; utahnische Truppen Gelb; DZR blau) zu retten. Gut 45.000 Mann befanden sich in diesem Bereich und kämpften vor Luuv und Woti, wurden allerdings zusehens zurückgedrängt. Im Friedensangebot wurden folgende neuen Grenzen vorgeschlagen:

Grenzen
G5: Rot: ursprüngliche Grenzen dunkelrot: von Utahn vorgeschlagenen Grenzen

Die Regierung der DZR sprach daraufhin von einer „Beleidigung unserers Landes“, nicht nur weil Utahn besonders im Süden Regionen beanspruchte, die sie nie eingenommen hatten und in denen wichtige Millionenstädte lagen, insbesondere auch weil die Insel Färrestu zurück benasprucht wurde. Die DZR lehnte das Friedensabgebot ab, und verstärkte in den folgenden Monaten ihre Angriffe im Süden und auf die eingeschlossenen Truppen, die sogenannte „Zerstückelung“, da die dianische Armee versuchte, einzelne Verbände von anderen abzuspalten und zu eliminieren, andere flohen und kamen an der Grenze zu Utahn welche von der DZR kontrolliert wurde in Gefangenschaft. Eine erneute Offensive durch die Bucht von Rit oder aus der Luft um die Truppen zu Retten, wurden nicht durchgeführt. Im April 2485 waren 30.000 der 45.000 umzingelten Soldaten entweder getötet worden oder befanden sich in Kriegsgefangenschaft. Ab dem 1.6.2485 erklärte die Zentralregierungen alle Kriegshandlungen auf eigenem Staatsgebiet für beendet, da sich keine utahnischen Truppen mehr im Land befanden, die Offensive wurde weiter verstärkt, sowohl von Norden aus dem besetzen Heliae als auch im Süden, sodass am 1.9.2485 eine Verbindung von eingenommenem Gebiet mit von der Insel Fährrestu aus eroberten Gebieten entstand.

aktuell
G6: Situation am 1.9.2458 in Utahn. Gelb: Utahnische Armee; Blau: DZR

Die Landung von Daht

Am 6.9.2485 bombadierten utahnische Flugzeuge die dianische Millionenstadt Daht im Nordosten. Die DZR war darauf nicht vorbeitet, da die Flugzeuge sich über das Meer genähert hatten. Erst nach 2 Stunden der Bombadierung konnte die DZR reagieren und es kam zu einer Luftschlacht, bei der etwa 110 dianische und 89 utahnische Kampfflugzeuge zerstört wurden. In Daht starben rund 15.000 Menschen aufgrund der Bomben. Nachdem die Luftschlacht für vorerst beendet erklärt wurde, starteten am 9.9.2485 utahnische Schiffe einen Angriff mit Raketen auf die in Daht stationierten Truppen und landeten mit etwa 14.000 Mann in der Stadt, welche Utahn innerhalb von 8 Stunden komplett einahmen und besetzten. Es folgte eine Offensive nach Süden, und da die DZR die meisten Truppen im Kampfgebiet in Utahn selbst stationiert hatte, war die komplette dianische Nordküste innerhalb von 6 Wochen unter Utahnischer Kontrolle, der so genannte Nordstreifen entstand.

Der Nordstreifen

Nordstreifen
G7: Der Nordstreifen mit dem eingenommenen Daht

Die utahnische Armee bewegte sich daraufhin Blitzkriegartig Richtung Osten und hatten am 1.1.2486 einen an der breitesten Stelle knapp 1.13 Gyle (etwa 400 Kilometer) breiten Streifen unter Kontrolle. Die utahnische Regierung bereitete daraufhin ihr Friedensangebot erneut, die DZR lehnte ab und ein Waffenstillstand wurde angeboten. Nach 3 Tagen wurde diesem zugestimmt und 24.1.2486 schwiegen die Waffen.

Waffenstillstand

Der Waffenstillstand wurde von der DZR dafür genutzt, den Drei-Fronten-Krieg zu beenden, da dieser strategisch nicht zu gewinnen war und man am Nordstreifen zusehens Land verlierte, in Utahn aber kaum Erfolge verzeichen konnte. Somit wurden innerhalb von vier Tagen alle dianischen Truppen im Norden von Utahn in die Landesmitte verlagert, die Front rund um Heliae war damit offiziell aufgelöst. Die utahnische Regierung war verwundert über den plötzlichen Waffenstillstand und wollte Diesen möglichst schnell beenden.

Während des Waffenstillstands bildeten sich in Daht einzelne Rebellengruppen die sich gegen die utahnische Armee gewaltsam wehrten. Am 2.2.2486 wurden die Kampfhandlungen in Daht gegen den Aufstand der Bevölkerung wieder aufgenommen und die Offensive wurde fortgesetzt.

Der Aufstand von Daht

Der Aufstand von Daht beendete den Waffenstillstand, als am 2.2.2486 etwa 3.000 bewaffnete Bürger ein Lager der utahnischen Truppen angriffen. Dabei kamen 200 utahnische Truppen ums Leben, die Aufständischen wurden allerdings zurückgedrängt und konnten kaum etwas aussetzen, gut 700 von ihnen wurden getötet.

Am 4.2.2486 sprengten 10 dahtische Bürger mit einer selbstgebauten Bombe das Rathaus in Daht, 46 utahnische Truppen kamen dabei ums Leben. Der Anschlag brachte jedoch lediglich eine Symbolwirkung und keinen Vorteil im Kampf gegen Utahn, welches daraufhin die Offensive Richtung Osten weiter fortsetzte, wegen der Truppenverlagerung der DZR aber auf deutlicheren Widerstand stießen und zusehens Verluste erlitten.

„Die Tote Front“

Nachdem am 3.2.2486 auch in utahnischem Staatsgebiet die Kampfhandlungen wieder aufgenommen wurden, fand die utahnische Armee an der von der DZR aufgelösten Nordfront fluchtartig verlassene Lager vor. Alles war in gutem Zustand, nur die Leute fehlten. Die Städte wurden wieder von Utahn kontrolliert und am 16.2.2486 fanden die utahnische die zerstörte Stadt Heliae vor. In dieser Zeit fiel viel Ausrüstung der DZR in utahnische Hände. Dieses Phänomen wurde später „Die Tote Front“ genannt.

Tote Front
Die Tote Front (Schwarz) mit den Konfliktparteien Dianien (Blau) und Utahn (Gelb).

Kampfverlagerungen auf das Meer

Da in den folgenden Monaten keine Erfolge auf beiden Seiten zu verzeichnen waren und es nur um das Halten der Front ging, kam es immer öfter zu Kampfhandlungen im Meer vor Fähresstu und vor der Küste Dianiens. Ende 2586 waren insgesamt knapp 90 Schiffe zerstört worden und die Seeschlachten wurden verstärkt, es starben rund 95.000 Menschen allein im Jahr 2586 bei den Seeschlachten.

Annexion von Fährrestu

Am 7.8.2586 gab die dianische Regierung bekannt, die Insel Fährrestu in die dianische Zentralrepublik eingliedern zu wollen. Zuvor waren sämtliche utahnischen Truppen vertrieben worden. Ab dem 15.8.2586 gehörte Fährrestu offiziell zur DZR, was als reine Provokation gedacht war, es kam allerdings zu keinen weiteren Kamnpfhandlungen an der neuen Grenze.

Ausgang der Ressourcen in Utahn

Nach weiteren Kampfhandlungen auf dem Meer und an Land, bei der sich die Nordfront weiter bis kurz vor den altaanischen See und damit der dianischen Hauptstadt verschob, war die Situation in Utahn genau umgekehrt. Die Front schob sich hier zu gunsten der DZR immer weiter nach oben. Utahn gab am 4.7.2588 bekannt, dass das Land nicht genügend Ressourcen hat um der aktuellen Situation längerfristig standzuhalten. In einem später veröffentlichten Brief der Regierung sprach man sogar davon „den Krieg möglichst schnell zu beenden.“

Die Schlacht von Altaan

Einen letzten Wendepunkt erhielt der Krieg, nachdem die utahnische Armee am 5.9.2588 die dianische Hauptstadt erreicht hatte, nachdem alle Truppen auf dieses Gebiet konzentriert wurden. Am 6.9. startete die dreimonatige Schlacht um Altaan, die mit enormen Verlusten auf beiden Seiten und einem fast zur Kampfunfähigkeit geschwächten Utahn zugunsten der DZR endete. Am 23.12.2488 wurde der Rückzug alle utahnischen Truppen angeordnet.

Rückzug und Kapitulation Utahns

Der Rückzug wurde von der DZR genutzt, erstmal die Forderung nach einer Kapitulation Utahns zu stellen. Diese wurde abgeschlagen und die DZR rückten weiter in utahnisches Staatsgebiet vor, nachdem die gesamte utahnische Armee die Nordfront innerhalb von 6 Wochen verlassen hatten.

Am 1.4.2589 war die utahnische Hauptstadt Noeersund umzingelt. Da immer noch keine Kapitulation erfolgte, gab der dianische Verteidigungsminister am 2.4. den Befehl, das Regierungsgebäude vollständig zu sprengen. Mit 63 Raketen und einer Sprengkraft von gut 100 Kilotonnen wurden sämtliche Utahnischen Regierungsgebäude und alle im direkten Umfeld befindlichen anderen Gebäude gesprengt. Dabei kamen etwa 78 000 Menschen ums Leben, darunter der utahnische Fürst im nahegelegenden Schutzbunker, welcher ebenfalls zerstört wurde.
Am Morgen des 3.4.2489 unterschrieb der Übergangsfürst die bedingungslose Kapitulation, die die Auflösung des gesamten Staates Utahn vorsah. Der Krieg wurde daraufhin von Dianien als beendet erklärt.

Nachkriegszeit

Wiederaufbau und Stabilisierungsaktionen

Nach dem Ende des Krieges begann in ganz Dianien der hauptsächlich staatlich finanzierte Wiederaufbau aller zerstörten Objekte. In Utahn wurden flächendeckend Soldaten stationiert, die utahnische Aufstände unterbinden sollten. Zudem gab es systematische „Stabilisierungsaktionen“, bei denen sämtliche an den Staat Utahn erinnernde Monumente, Statuen und Beschriftungen entfernt wurden.
Auch in Utahn wurde größtenteils alles wieder aufgebaut, in einigen Städten gibt es allerdings noch heute vollkommen zerstörte Teile, die nie wieder errichtet wurden.
Am 4.6.2489 gab die dianische Regierung bekannt, Utahn als neuen Teilstaat in die DZR miteinzugliedern. Damit erfolgte nach und nach die Umbenennung aller utahnischen Städte.

Kritik in Dianien

Nach dem Krieg wurde das Vorgehen der dianischen Armee von der Bevölkerung teilweise stark kritisiert. Die verlustreiche Kriegsführung Dianiens sowie die systematisch unterdrückte Erinnerungskultur an den Staat Utahn ärgerten die Bürger, welche als Symbol die Bombadierung am 3.4.2489 nannten, bei denen nur der Präsident hätte getötet werden müssen, Noeersund aber unötig stark beschädigt wurde und über 70.000 Menschen unbegründet starben. Die dianische Regierung gab dazu keinerlei Kommentare.

Unterdrückung der Erinnerungskultur

Nach dem Krieg versuchte die dianische Regierung sämtliche Erinnerungen an den Krieg bzw. alle Parallelen mit Utahn zu beseitigen. So wurde mit der Eingliederung am 1.1.2490 die Landessprache Utahns verboten, erst 2506 wurde sie wieder erlaubt.
Es durfen keine Gedenkstätten für utahnische Soldaten oder zivile Opfer errichtet werden, die utahnische Staatsbürgerschaft wurde für ungültig und verboten erklärt.
Dieser Trend änderte sich erst nach dem Jahreswechsel 2500.

Eingliederung in die DZR

Am 1.1.2490 erfolgte der offizielle Eingliederung des ehemaligen Staates Utahn in die DZR, als neuer Teilstaat Nieed, der allerdings nicht den utahnischen Grenzen folgt. Die Grenzen wurden fast vollständig nach Westen verschoben, um eine vielfältigere Kultur in Nieed zu schaffen. Die dianische Regierung gab als Grund an, dass der Teilstaat Nieed „nicht die Fortsetzung des Fürstentums Utahn, sondern ein kulturell gemischter dianischer Teilstaat sein soll.“

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