Akronoisches Parlament

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Das Akronoische Parlament (ultan Akronoran Fazomonn), auch Akronorparlament, ist das direkt gewählte Organ des Staatenverbunds Akronor. Zusammen mit dem Akronoischen Ministerrat übt es die Legislativfunktion des STAVA aus. Das Parlament besteht zur Zeit aus 614 Abgeordneten und stellt damit die größte internationale demokratisch gewählte Institution auf Ultos dar.
Die Abgeordneten des Akronorparlaments werden alle 6 Monate in freien, gleichen und geheimen Wahlen gewählt. Das Parlament hat derzeit sieben Fraktionen. Die Abgeordneten aus 32 nationalen Parteien sind in Akronorverbänden organisiert.
Präsident des Akronoischen Parlaments ist seit dem 18.03.2517 der Ospori Marten Mirneuj.

Fraktionen und Sitzverteilung

Die Fraktionen des Akronoischen Parlaments setzen sich aus Akronor-abgeordneten (MdAP) mit ähnlichen politischen Ansichten zusammen. Das Akronoische Parlament (AP) zeichnet sich unter den existierenden supranationalen Institutionen dadurch aus, dass es nicht entlang nationaler Gruppen, sondern anhand welt-anschaulicher Fraktionen organisiert ist. Zurzeit sind sieben Fraktionen im Akro-noischen Parlament vertreten.

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Die derzeitige Sitzverteilung im Akronoischen Parlament

Fraktion VSN WOT KGL DZR OSP Gesamt
Akronoische Volksparteien 157 43 27 5 6 238
Akronoische Konservative 65 11  – 3 2 81
Fraktion Akronoischer Liberaler 40  – 15 21 3 79
Akronoische Sozialdemokraten  – 13 42 8 7 70
Fraktion für Umwelt und Soziales 22 15 20  – 4 61
Akronoische Patrioten 16 31 10  – 2 59
Akronoische Linke 10 11 4  – 1 26
Abgeordnete der Staaten 310 124 118 37 25 614

 

Abgeordnete des Akronoischen Parlaments

In jedem Land werden die Wahlen für das Akronoische Parlament alle 6 Monate unter gleichen Umständen durchgeführt, die Gleichbehandlung von Frauen und Männern sowie geheime Wahlen sind gewährleistet. Bei den Akronorwahlen gilt das Verhältniswahlrecht. Das allgemeine Wahlalter ist 18 Jahre.

Die Sitze werden auf der Grundlage der Bevölkerungszahl der Mitgliedstaaten zugeteilt. Etwas mehr als ein Drittel der MdAP sind Frauen. Die Mitglieder sind nach politischer Zugehörigkeit, nicht nach Staatsangehörigkeit gruppiert.

Die Mitglieder des Akronoischen Parlaments (MdAP) verbringen ihre Zeit zum Teil in ihrem Wahlkreis, zum Teil in Lenn, wo 24 Plenartagungen pro Jahr abgehalten werden.

 

Präsident des Parlaments

Der Präsident des Akronoischen Parlaments leitet die Aktivitäten des Akronoischen Parlaments und die dem Parlament unterstellten Institutionen. Er hat den Vorsitz bei Plenarsitzungen und repräsentiert das Parlament in allen Außenangelegenheiten.

Seit dem 18. Juli 2518 ist Irgengred Oppenlaug aus Grundistan siebte amtierende Präsidentin des Akronoischen Parlaments.

Bei der Wahl des Parlamentspräsidenten wird darauf geachtet, dass sich sowohl die verschiedenen politischen Fraktionen als auch die Herkunftsländer abwechseln. Es ist also nicht üblich, dass die jeweilige Parlamentsmehrheit diese Position auf Dauer mit ein und demselben Vertreter besetzt, wie wir das in nationalen Parlamenten vorfinden.

 

Kompetenzen und Aufgaben des Parlaments

Das Akronoische Parlament beschließt gemeinsam mit dem Akronoischen Ministerrat Gesetze. Themen werden in Ausschüssen aufbereitet, denen Mitglieder aller Fraktionen anghören. Bei Abstimmungen entscheidet das Plenum der Abgeordneten.
Das Parlament wählt darüber hinaus den Präsidenten der Akronoischen Kommission – allerdings auf Vorschlag des Akronoischen Ministerrats, also der Staats- und Regierungschefs des STAVA.
Zur Verabschiedung eines Gesetzesentwurfs bedarf es der Zustimmung des Parlaments und des Ministerrats, ohne das Parlament kann also keine Entscheidung gefällt werden. Es gibt allerdings Politikbereiche, in denen das Parlament kaum Mitspracherecht besitzt. Dies betrifft vor allem den Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik, über die das Parlament lediglich durch die Kommission konsultiert werden muss.

Außerdem übt das Parlament die parlamentarische Kontrolle über die Akronoische Kommission aus. Hierfür kann es Untersuchungsausschüsse einrichten und gegebenenfalls Klage beim Akronoischen Gerichtshof erheben. Dies gilt auch in den Bereichen wie der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, wo die Kommission exekutive Funktionen innehat und die legislativen Mitbestimmungsrechte des Parlaments eingeschränkt sind.

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