Norsbrôk

nordersbro

Norsbrôk ist Haupt- sowie größte Stadt der FRNX. Sie ist politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der gesamten Republik und vor allem Neukanabiens. Die Stadt Norsbrôk ist Deckungsgleich mit dem Distrikt Norsbrôk und hat 18.994.000 Einwohner. Damit ist Norsbrôk die größte Stadt auf Ultos. Im gleichnamigen Ballungsgebiet leben über 35 Millionen Menschen, was es zum zweitgrößten auf Ultos macht.

Geographie

Das Stadtgebiet umfasst mehrer Inseln. Die größte Inseln, auf die ungefähr 80% der Gesamtfläche und Einwohnerzahl fallen, ist Nodur. Bei den restlichen Inseln handelt es sich meist um künstlich geschaffene Inseln, die der Gewinnung von weiterem Wohn- und Geschäftsraum dienten.

Übersichtskarte von Nordersbro
Übersichtskarte von Nordersbro

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wird Nordersbro als kanabisches Fischerdorf „Norðurbrúggev“ um 521 nZI. Im 12. und 13.Jahrhundert wuchs die Siedlung zu einer Kleinstadt heran.

1556 wurde Norðurbrúgv, das damals ca. 5000 Einwohner hatte, zur Bundeshauptstadt der Föderalen Republik von Neukanabien und Xyllabien ernannt.

Um 1700 erreichte Nordersbro mit 100.000 Einwohner erstmals Großstadtstatus war damit aber den damals führenden Städten der FRNX (Qatersoak, Halmsberg und Barrenssund) noch weit hinterher.

1998 brannte die damals noch zu großen Teilen aus Holz bestehende Stadt vollständig nieder, darunter auch das Regierungsviertel. Dabei starben über 10.000 Menschen, mehr als 100.000 wurden obdachlos. Statt die Stadt wie gehabt wieder aufzubauen, verlagerte man Nordersbro vom Westen in die Mitte der Insel Nordur und baute es um das neu errichtete Regierungsviertel im Zentrum, wieder auf.

Von der im 23. Jahrhundert einsetzenden Industrialisierung profitierte Nordersbro wie kaum eine andere Stadt in der FRNX. Die Bevölkerung wuchs rasant und überschritt 2326 zum ersten mal die Millionengrenze. 2358 löste Nordersbro mit 7,5 Mio Einwohnern Qatersoak als größte Stadt der FRNX ab. Durch die breite Bevölkerungsschicht der Elite und des Bildungsbürgertums wurden in Nordersbro viele Ideen geboren und Unternehmen gegründet. Mit dem rasanten Wachstum kam es allerdings zu immer mehr Problemen.

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Industrieviertel in Nordersbrô um 2340

In der zweiten Hälfte des 24. Jahrhunderts war Nordersbro mit seinen über 10 Millionen Einwohnern völlig überfordert. Die Straßen waren überfüllt, durch die unzähligen Fabriken in und um der Stadt war die Luft stark verschmutzt und die Kriminalität nahm vor allem in den ärmeren Arbeitervierteln drastisch zu.

2371 stellte dann der Stadtrat Jogvan Jondur ein Konzept vor, in dem er einen Teil des Verkehrs unter die Erde legen wollte, damit war die Idee der Untergrundbahn geboren. 2376 wurde die erste Linie eröffnet und war ein voller Erfolg. Schnell wurde mit dem Bau weitere Linien begonnen. Die letzte Ausbaustufe wurde 2482 vollendet. Auch in anderen Städten setzte man auf Untergrundbahnen und es folgten schon innerhalb der nächsten 5 Jahre die Eröffnungen in Qatersoak (2378), Barrenssund (2379), Mohana (2379) und Sjøholm (2381).

Um der Verschmutzung der Stadt entgegen zu wirken, begann man mit der Filterung der Abgase von Fabriken. Außerdem wurde mit der Elektrifizierung der Stadt ebenfalls der Ausstoß von Schadstoffen reduziert.

Ab 2410 begann man mit der Verlagerung der Betriebe von der Insel in die Vororte und verlagerte die Wirtschaft der Stadt auf den Handels-, Finanz- und Forschungssektor. Im Zentrum und im Süden der Stadt begann man mit der Errichtung von Hochhäusern und Wolkenkratzern und baute sie zu Wirtschaftszentren aus.

Die Stahlkrise in Neukanabien Ende der 60er, ging auch an Nordersbrô nicht spurlos vorbei. Die Arbeitslosenquote überstieg die 30% Marke. Mit der zunehmenden Armut stieg auch die Kriminalität. Auch die Abwanderung der Mittelschicht in die umliegenden Vororte, verschlimmerte die Lage zuzunehmend. Filme die zu der Zeit in Nordersbrô gedreht wurden, handelten daher oft von der Armut, Kriminalität und anderen Problemen, der sich die damalige Bevölkerung ausgesetzt sah. Mehrere U-Bahnlinien mussten wegen Baufälligkeit und Einsturzgefahr geschlossen werden.

Der günstige Wohnraum zog allerdings auch junge Leute und Künstler an. Schnell entwickelte sich dort eine Szene, die sowohl in Kunst als auch Musik ultosweite Popularität erlangte. So entwickelten sich Musikstile wie Hard Rock und Punk, aber auch im Bereich der elektronischen Musik übernahm die Stadt eine Führungsrolle. Mit der zeit wurde es daher wieder „angesagt“ in Nordersbrô zu wohnen. So kam es auch zu einem leichten Anstieg der Zuzüge.

Kele Hunkano trat 2487 sein Amt als Bürgermeister der Stadt an. Mit äußerster Härte begann er Kriminalität und Korruption zu bekämpfen und begann damit den Haushalt der Stadt zu reformieren. Tatsächlich ging die Kriminalität in den folgenden Jahren drastisch zurück und auch in finanzieller Hinsicht ging es für die Stadt wieder leicht aufwärts. Hunkano erlangte dadurch vor allem bei den Bewohnern der Stadt große Beliebtheit.

Durch den Anfang der 90er einsetzenden wirtschaftlichen Aufschwung, gewann die Stadt schnell ihre alte Bedeutung als Finanzplatz zurück. Die Bevölkerung wuchs erdrutschartig.

Heute gilt Nordersbrô als wichtigster Finanzplatz auf Ultos, mit der weltweit größten Börse. Bis heute ist das Stadtbild an vielen Stellen von umfassenden Sanierungsarbeiten geprägt. Der Aufschwung hält bis heute an. Dafür hat die Stadtverwaltung nun mit steigenden Mietpreisen und Lebenshaltungskosten zu kämpfen.

Bevölkerung

Zwar liegt die Stadt geographisch in Neukanabien, jedoch gab es seit der Gründung der FRNX, aufgrund des Status als neutrale Hauptstadt, einen stetigen Zuzug xyllabischsprachiger Bevölkerung. Nordersbrô ist die mit Abstand größte offiziell zweisprachige Stadt auf Ultos. 53% sprechen Kanabisch, 36% geben Kanabisch als Muttersprache an. 11% sprechen eine der anderen 215 in Nordersbrô gesprochenen Sprachen.

Stärkste Religion ist der Halloismus mit ca. 64,7%, jedoch hat der Anteil von Chronisten in den letzten 30 Jahren, vor allem durch Migration stark zugenommen und liegt inzwischen bei 26,3%. Weitere 2,6 % bekennen sich zum Schmolltum, 1,2% bezeichneten sich als Aporisten. 5,2% gaben andere Religionsgemeinschaften an.

Der Lebensstandard ist in der letzten Jahren enorm gestiegen und gehört zu den besten auf Ultos.

Verkehr

Die Nordersbroer Insel ist durch 2 Straßenbrücken, 2 Autobahnbrücken, 2 Eisenbahnbrücken, 4 Autobahntunnel, 4 Eisenbahntunnel und zahlreiche Fährlinien mit dem Festland verbunden.

Das älteste und größte U-Bahn Netz der Welt bildet das Rückgrat des Öffentlichen Personennahverkehrs von Nordersbro. Das Netz umfasst 13 Linien. In der Metropolregion hingegen ist die Stadtschnellbahn das wichtigste Verkehrsmittel zwischen dem Stadtzentrum und den zahlreichen Vororten.

Städtepartnerschaften

  • Qatersoak, FRNX
  • Bannghul, URB
  • Pekasi, IRB
  • Nowo Metalsk, DVD
  • Skythea, Skythea
  • Mohana, SF
  • Tegrim, RvT
  • Gone-Valley, KoD
  • Aliphatopol, HLR
  • Sjøholm, KN
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