Geschichte

1 Die Rolle der später FRNXischen Gebiete vor und während dem Zentralesischen Imperium

Das Kernland der FRNX, Neukanabien und Xyllabien, waren vor dem Ende des zentralesischen Imperiums weitgehend unbedeutend. Hier bot sich eine üppige, natürliche und unberührte Vegetation, welche bis zum Eintreffen der ersten gertanesischen Siedler um 300 nZI vollkommen isoliert war.
Interessanter ist hingegen die Geschichte der FRNXischen Teile Murabiens.

 2 Besiedlungsgeschichte Neukanabiens und Xyllabiens

Ab 300 nZI begannen sich vorallem Kanaben aber auch Gertanesen in Neukanabien niederzulassen. Als erste Siedlungsgründung kann Nyråg unter dem Namen „Netrog“ auf das Jahr 327 nZI datiert werden.

Die Xyllaben verließen noch vor dem Untergang des Zentralesischen Imperiums den murabischen Kontinent. Über die Inseln der heutigen RDM und Gertanesien erreichten sie Saari und Niemima um das Jahr 300 w.ZI. Von dort aus erfolgte über Bangabandhu die Besiedlung von Sval und Xyllabien.
So wird Mohana als feste Siedlung erstmals um 30 n.ZI erwähnt und Qatersoak um 95 n.ZI.

Besonders im 10.-14. Jahrhundert bildeten sich Neukanabien und Xyllabien, als absolutistisch regierte Königreiche, zu den vorherrschenden Mächten in Balmanien heraus.

3 Entwicklungen nach dem Mittelalter: Der Weg vom Krieg zur Republik

Ende des 20.Jahrhunderts brach zwischen dem Kaiserreich Xyllabien und dem Königreich Neukanabien der Drölfjährige Krieg aus. Zwar ging Xyllabien durch den Lillbyker Frieden formal als Sieger hervor, hatte jedoch ähnliche Verluste wie Neukanabien einstecken müssen. So zwecklos der Krieg auch war, führte er jedoch zumindest dazu, dass man sich darauf einigte, nie wieder gegeneinander Krieg zu führen. Wenngleich Xura IV. und Joras II. eine gegenseitige Abneigung teilten, knüpften zumindest die Bewohner beider Ländern Kontakte und pflegten einen regen Austausch. Besonders die demokratischen Widerstandsbewegungen beider Länder waren eng miteinander verbunden. Dieses Potential sollte von beiden Monarchien entscheidend unterschätzt werden.

Als folge des Krieges waren große Teile der Bevölkerung beider Reiche verarmt, über 1 Millionen Menschen waren obdachlos sowie über die Hälfte hungerte. Der Zorn gegenüber der Obrigkeit, die von den Auswirkungen des Krieges kaum betroffen war, wuchs. In beiden Ländern wurden Stimmen nach einem Ende der Monarchie laut. Während Kaiser Xura IV. von Xyllabien mit aller Härte gegen seine Kritiker vorging, versprach König Joras II. Reformen.

Die systematische Verfolgung von Regierungskritikern unter Xuras Herrschaft, führte schließlich zur Eskalation des Konflikts und es kam in mehren großen xyllabischen Städten zu brutalen Straßenschlachten zwischen Widerstandskämpfern und der kaiserlichen Garde. Die Auseinandersetzungen gipfelten schließlich mit dem Sturm der aufgebrachten Bevölkerung auf das Qatersoaker Stadtschloss. Kaiser Xura IV. wurde gefangen genommen und noch am selben Tag zusammen mit mehreren hochrangigen Adeligen öffentlich hingerichtet. Xura IV. soll Überlieferungen zu Folge zu keinem Zeitpunkt Reue gezeigt oder um Gnade gebeten haben.

Am darauffolgenden Tag, dem 16.XI.2009, rief Kerlok Arta die Xyllabische Republik aus und somit die erste moderne Demokratie der Menschheitsgeschichte. Bei der Gründungsfeier waren ebenfalls mehrere neukanabische Revolutionäre anwesend und richteten dem xyllabischen Volk ihre Glückwünsche und Gratulationen aus.

xyllabische-flagge
Flagge der Xyllabischen Republik (2009-2022)

 4 Moderne: Gründung der FRNX

Auch in Neukanabien wuchs die Unzufriedenheit mit der Monarchie. Zudem galt Joras II. generell als schwacher König und als ungeeignet für das Amt. Nachdem der Protest der Bevölkerung sich zunehmend verstärkte, verließ er mit seiner Familie das Land, aus Angst ihm würde dasselbe Schicksal wie Xura IV. widerfahren. Er flüchtete nach Torvelåg. Dort gewährte König Halån I. der neukanabischen Königsfamilie Asyl.

Nach der Flucht des Königs, verkündete General Girôd Gorhan das Ende der neukanabischen Monarchie und ernannte sich zum „Direktor der Übergangsregierung“. Nach der Festigung seiner Macht begann er jedoch mit der Verfolgung demokratischer und oppositioneller Kräfte. Gorhan wurde dabei von einem Großteil des neukanbischen Adels unterstützt, den er häufig in seine Entscheidungen mit einbezog, was Neukanabien unter seiner Herrschaft faktisch zu einer Aristokratie machte.

Die Verfolgung der Demokraten gipfelte am 14.IX.2017 in einem Massaker, das als Møndener Blutnacht in die Geschichte einging. Dabei ließ Gorhan in Mønden, das als Hochburg der demokratischen Aufklärung und Bewegung galt, mehrere hundert demokratische Intellektuelle und Regierungskritiker verhaften und noch auf der Straße hinrichten. Darauf flüchteten tausende Oppositionelle in die Xyllabische Republik.

Der Staatstheoretiker Eleker Torun, Sohn eines Neukanben und einer Xyllabierin, witterte hier eine historische Chance für die Schaffung einer gemeinsamen neukanabisch-xyllabischen Republik. Er versuchte daher den damaligen xyllabischen Präsidenten Xaver Lumlek von der Formation eines Heeres zu überzeugen, dass aus xyllabischen Soldaten und neukanabischen Rebellen bestehen sollte um damit den Krieg gegen das Gorhan-Regime zu eröffnen. Torun verwies dabei auch auf die Unterstützung neukanabischer Rebellen während der Xyllabischen Revolution. Lumlek willigte schließlich ein und beauftragte Torun mit der Rekrutierung. Unter den geflohenen Neukanaben hatte sich bereits rumgesprochen, dass die xyllabische Regierung einen Angriff auf das Gorhan-Regime plane. Torun hatte es somit nicht besonders schwer, innerhalb weniger Wochen fast 15.000 neukanabische Freiwillige zu mobilisieren. Zusammen mit den fast 20.000 xyllabischen Soldaten, die Lumlek bereitstellte, hatte man ein 35.000 Mann starkes Heer zusammengestellt, das den neukanabischen Regierungstruppen durchaus gewachsen war. In den folgenden Monaten liefen die Kriegsvorbereitungen auf Hochtouren und ganz Qatersoak war im Aufruhr. So kam es, dass man auch in Neukanabien von Lumleks und Toruns Vorhaben Wind bekam. Die Zahl der Neukanaben, die nach Xyllabien überliefen, erhöhte sich darduch noch einmal drastisch. Unter ihnen war auch der hochrangige neukanabische General und Adelige Rytthårt Hoker tå Mortenbork. Dieser erwies sich als wertvoller Informant über die Zustände in der neukanabischen Regierung und deren Truppen. Außerdem überzeugte er Torun und Lumlek schnell von seinem militärstrategischen Geschick und wurde daher von Lumlek mit dem Kommando über die Befreiungsarmee betraut. Inzwischen hatte Gorhan von den xyllabischen Vorhaben und Mortenborks Verrat erfahren, weshalb er der Xyllabischen Republik am 1.XII.2021 den Krieg erklärte.

Wenige später nahmen die ersten Kriegsschiffe von Lillbyk aus Kurs auf die xyllabische Nordküste. Mit der Seeschlacht vor Kyrna, begann der Rebellionskrieg, den die Rebellionsarmee deutlich für sich entschied. Aufgrund der vernichtenden Niederlage, zogen sich Gorhans Truppen vorerst nach Tätslagen zurück.

Während von Mortenbork und Lumlek weiterhin auf den Sieg über Gorhan fokusiert waren, konzentrierte sich Torun schon auf die Zeit nach Kriegsende. Berauscht von dem Sieg über die neukanabische Armee, schrieb Torun von der Vision einer xyllabisch-neukanabischen Republik. Gleichzeitig begann er mit der Ausarbeitung einer Verfassung. Zudem beschäftigte er sich zunehmend mit ersten weltpolitischen Ansätzen. So sprach er als Erster von der Schaffung eines einigen Ultos und schlug den Aufbau einer Weltorganisation vor, die die Kommunikation zwischen den Staaten verbessern sollte, was jedoch erst 200 Jahre später in Form der ITUF umgesetzt wurde.

„Fuljar ef deid wôld, enitt oir, obkepa oir, weihter oir, far Friher, far Demokraty, far dein wåra Påken.“ – Eleker Torun

(„Völker dieser Welt vereint euch, erhebt euch, wehrt euch, für die Freiheit, für die Demokratie, für den wahren Frieden.“ – Eleker Torun)

Die Idee Toruns eines Xyllabisch-Neukanabischen Staates stieß Anfangs auf Skepsis. Durch seine Redekunst konnte jedoch schnell große Massen für die Idee begeistern und schließlich auch Mortenberg und Lumlek von der Idee überzeugen. So war die Idee der Föderalen Republik von Neukanabien und Xyllabien geboren. Von nun stand die Rebellionsarmee nicht mehr nur in dem Dienst, das neukanabische Volk zu befreien, sondern auch den Weg für die Gründung der Föderalen Republik zu ebnen. Es erfolgte daher die Umbenennung der Truppen in „Republikanische Befreiungsarmee“ (RBA), die unter demselben Namen bis heute als Streitkräfte der FRNX fortbesteht.

Am 12.XVI.2021 landete die RBA auf den Neja-Inseln. Morenbrok hatte einen Frontalangriff auf die südlichste neukanabische Provinz Tätslagen ausgeschlossen, da Gorhan damit rechnen würde. Stattdessen sollte sich die FFA in drei Divisionen aufteilen. Die erste sollte über die Neja-Inseln von Nordostosten angreifen, die 2.Division von Westen, die 3. sollte vorerst in Xyllabien verbleiben und zeitverzögert von Süden einfallen. Auf seinem Weg durch den damals noch nahezu unbewohnten Osten Neukanabiens, stieß Mortenbork, der die Leitung der 1.Division übernommen hatte, auf die Kenori, die Ureinwohner des nördlichen Neukanabiens. Gorhan hatte sie immer weiter nach Norden und Osten verdrängt und sie sich so zum Feind gemacht. Für Mortenberg war es so nicht schwer, sie vom Vorhaben der RBA zu überzeugen. Kurz vor Mønden traf 1. Und 2. Division schließlich erstmals auf einen Großteil der Gorhan-Truppen. In der Schlacht von Mønden gab es auf beiden Seiten herbe Verluste und dauerte 5 Tage. Gorhans Truppen mussten sich schließlich in Richtung der neukanabischen Hauptstadt Kronovall zurück.

Lumlek sah nun die Zeit reif, um das geschwächte Regime mit der 3.Division nun auch von Süden anzugreifen. Tatsächlich, gewann er mit seinen Truppen die Schlacht um Lillbyk, wodurch nun der Weg nach Kronovall so gut wie frei war.

kriegsverlauf
Kriegsverlauf

Alle Divisionen befanden sich so auf dem Weg nach Kronovall. Unterwegs trafen sie nur vereinzelt auf schwache Gegenwehr, da sich Gorhans Truppen fast vollständig in die Hauptstadt zurückgezogen hatten um diese mit allen Mitteln zu verteidigen. Am 19.VII.2022 schließlich, begann die Belagerung der Stadt durch die RBA.

Am 2.VIII gerieten mehrere Hundert Soldaten der RBA in einen Hinterhalt und wurden festgenommen. Gorhan forderte die Auslieferung Toruns im Austausch gegen die gefangenen Soldaten. Torun kam dieser, entgegen dem Willen Lumleks und Mortenborks am darauffolgenden Tag nach. Am nächsten Morgen wurde Torun auf Befehl Gorhans hingerichtet. Bis heute wird Torun in der FRNX als Märtyrer, Nationalheld und Initiator der FRNX verehrt. Kritische Stimmen sprechen von einem regelrechten Personenkult.

„Jo umrera nidting. Oltim jo han tåskriver mau tå slagj far friher å demokraty, åven nu e ongick ef dån ja wårx nidda wreag. Obkebt hêd mokliwa jo mau leawbetimmning, e trong ljøwer, daa räkther wårx sjog. Grymdauger ef deid wôld ben weided, deid esh nidda änden. Deid esh beginen. Mej Hallo benx wårmhärt tå oir sjôler.“ – Les Wurder ef Eleker Torun

(„Ich bereue nichts. Seit jeher habe ich mich dem Kampf für Freiheit und Demokratie verpflichtet und dem tue ich auch im Angesicht des Todes keinen Abbruch. Erhobenen Hauptes trete ich meinem Schicksal entgegen in der festen Überzeugung, dass die Gerechtigkeit siegen wird. Tyrannen dieser Welt seit gewiss, dies ist nicht das Ende. Es ist der Anfang. Möge Hallo eurer Seelen gnädig sein.“ – Letzte Worte Eleker Toruns)

Gorhans erhoffte Wirkung von Toruns Tod auf die Kampfmoral der RBA blieb jedenfalls aus. Viel mehr bestärkte es die RBA in ihrem Vorhaben. Als Reaktion auf die Nachricht von Toruns Tod, soll von den Anwesenden erstmals die Nationalhymne mit ihrem heutigen Text angestimmt worden sein, in dem erstmals der Begriff „Torunia“ für Neukanabien und Xyllabien fällt.

Am 6.VIII.2022, beschloss Mortenbork den Angriff auf Kronovall. Es kam zu blutigen Straßenschlachten mit herben Verlusten auf beiden Seiten, doch die Kampfmoral der RBA übertraf die der Reichswehr, die noch am selben Abend kapitulierte. Gorhan hatte sich bereits wenige Stunden zuvor, angesichts der drohenden Niederlage, aus dem Staub gemacht. Er soll wenige Tage später von kenorischen Partisanen unweit von Barrenssund getötet worden sein.

Am 11.VIII.2022 riefen Mortenbork und Lumlek auf dem Kronovaller Schlossplatz die Föderale Republik von Neukanabien und Xyllabien aus.

 5 Seit 2400

Anfang des letzten Jahrhunderts befand sich die Republik in einer innenpolitischen Krise. In Xyllabien bekamen die damals noch weitaus weniger radikalen Xyllabien Nationalisten, die die Unabhängigkeit Xyllabiens forderten, immer mehr Zulauf. Die Bundesregierung reagierte mit Zugeständnissen an die xyllabischen Distrikte. Das Problem konnte damit zwar vorerst zurückgewiesen werden, doch der Gedanke blieb und so stellte die XN von 2428-2432 sogar den Ministerpräsidenten des Distrikts Westxyllabien. 2430 kam es dann schließlich zu einem Referendum das aber überraschenderweise deutlich für die FRNX ausfiel (81% der Xyllabier stimmten für den Verbleib in der FRNX). Der Einheitsgedanke verstärkte sich wieder (nicht zuletzt wegen der zunehmenden Bedrohung durch die DVD als neue Großmacht ). Außerdem radikalisierten sich die Xyllabien Nationalisten und versanken in Bedeutungslosigkeit.
2421 schickte die United Balmanic Space Organisation (UBSO) (Weltraumorganisation der FRNX) den Xyllaben Greker Kolko als ersten Menschen ins All.
Kennzeichnend für die letzten Jahre des 25. Jahrhunderts war die Cubriano-Affäre, unter der Präsident Xaver Cubriano mit Ehefrauen diverser hoher Staatsmänner den Verkehr praktiziert hat, sowie ferner Geld unterschlagen und veruntreut hat, um das Haus für sich sowie seine 10 (nicht offiziell verheirateten) Ehefrauen zu unterhalten. Die Affäre konnte durch die Wahl von Jack Hahn in das Präsidentenamt anno 2513 beendet werden.

Name Amtsantritt Ende der Amtszeit
Jack Augustus Hahn 2513
Xaver Cubriano 2505 2513
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