Kanabisches Reich

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Reichsflagge

Das Kanabische Reich ist eine parlamentarisch-demokratische Monarchie, sowie ein Rechts- und Wohlfahrtsstaat in Nordbalmanien. Es liegt unmittelbar nordöstlich von Neukanabien und nördlich von Gertanesien. Kanabien ist Mitglied im Balmanischen Bund, jedoch nicht der IADN und somit militärisch bündnisfrei. 1643 gegründet gehört es zu den ältesten noch bestehenden Staaten. Heute ist das Land als demokratischer Rechtsstaat in Form einer parlamentarischen Monarchie, verfasst. Durch eine aggressive Kolonialpolitik vom 18.Jh. bis ins 21. Jh., war das Land Zentrum eines gigantischen Imperiums, dessen Auswirkungen noch heute u.a. in der weiten Verbreitung der Kanabischen Sprache bemerkbar sind. Hauptstadt und zugleich mit Abstand größte Stadt des Landes ist Thyrskro (5,7 Mio.). Weiter Große Städte sind Thoria (2,1 Mio.), Håkanshøvet (1,7 Mio.), Tummosj (932.000), Rôdeskje (774.000), Peråsbyje (756.000), Skäfte (616.000), Brynna (587.00), Gydogosj(524.000) und Kiellecj (509.000).

Kanabien
Karte von Kanabien

 

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Allgemeines

  • Amtssprache: Kanabisch
  • Hauptstadt: Thyrskro
  • Fläche: 5.022.485 km^2
  • Einwohnerzahl: 49.893.000
  • Bevölkerungsdichte: 9,9 EW/km^2
  • Staatsform: Parlamentarische Erbmonarchie
  • Regierungssystem: Parlamentarische Demokratie
  • Staatsoberhaupt: König Erik IV. August
  • Regierungschef: Reichskanzler Johann Janosj
  • Währung: Kanabische Krone (15 Kronen ≈ 1 Balm)
  • HDI: 0,961

Geografie

Verwaltung

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Die Bergbaustadt Javaska an der Kanabischen Nordküste ist mit einer Breitenlage von 80° 31′ N, die nördlichste Stadt der Welt

Kanabien ist ein zentralistisch organisierter Staat. Das Land ist in 16 Lêndskar (Lehenschaften), die hauptsächlich Verwaltungsaufgaben übernehmen, und die Freie Reichshauptstadt Thyrskro, unterteilt.

 

Klima

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Landwirtschaft in Vajosj

Im Süden des Landes herrscht gemäßigtes Klima, das auf Höhe Thyrskro in kaltgemäßigtes Klima übergeht. Ab Höhe Lyleskje, wird das Klima subpolar, während der äußerste Norden sogar in der polaren Klimazone liegt.

Landschaft

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Seenlandschaft in der Lehenschaft Jørnåss
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Förderturm der Kupfergrube Långfosj, Lehenschaft Peråss

Bedingt durch die verschiedenen klimatischen Begebenheiten, dominieren sommergrüne Laubwälder den Süden des Landes, der auch am dichtesten besidelt ist und stark landwirtschaftlich genutzt wird. Ab Höhe Thyrskro prägen boreale Nadelwälder das Landschaftsbild, die Richtung Norden und in den Höhenlagen von der spärlicher bewachsenen Waldtundra abgelöst werden, die schließlich in die arktische Tundra übergeht. Mittelgebirgsrücken und flache Tiefebenen, die von großen Strömen aus dem Norden durchflossen werden prägen das Zentrum Kanabiens. Das Land ist übersäht mit unzähligen Seen, die ein Überbleibsel der letzten Eiszeit sind. Der Norden ist nahezu menschenleer und durchzogen von Bergkämmen und tiefen Tälern.

 

Kolhus
Trapperhütte im Kallhys-Nationalpark an der Nordküste Kanabiens

 

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Berglandschaft in der Lehenschaft Skäffsdal im Herbst

 

Geschichte

Anfang des 17. Jahrhundert war der Süden Kanabiens zwischen zahlreichen Fürstentümern, Freien Städten und anderen Kleinstaaten aufgeteilt. In mehreren Fürstentümern kam es ab 1620 zu Bauernaufständen gegen die tyrannisch regierenden Machthaber. Die Aufständen entwickelten sich zu einem landesweiten chaotischen Krieg, da einige Fürsten versuchten die allgemeine Instabilität zu nutzten um ihre Machtbereiche auszuweiten. Nachdem die Schlachten weitgehend ergebnislos verliefen, einigte man sich nach 10 Jahren Krieg, den Status Quo wiederherzustellen. Auf einer Friedenskonferenz in Kiellecj einigte man sich zudem das Amt eines Großherzoges zu schaffen, dieses sollte alle 5 Jahre zwischen den Fürsten wechseln. Dessen Aufgabe war es die Kommunikation zwischen den Fürstentümern zu verbessern, ihre Macht zu sichern und den Ausbruch eines erneuten Krieges zu verhindern. Jedes Fürstentum stellte dem Großherzog dafür ein Teil seiner Soldaten bereit. Zum Ersten Großherzog wurde schließlich Ludolv II. Großfürst von Thoria-Lassau gewählt.

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Altstadt von Thoria

Es erwies sich jedoch schnell, dass die Fürsten Ludolvs Temperament unterschätzt hatten. Dieser entzog sich immer der Kontrolle des Fürstenrates. Nach einem Putschversuch einiger Fürsten, begann Ludolv gewaltsam gegen diese vorzugehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits mehrere Söldner und Freiwillige um sich geschaart, die sein Heer zusätzlich verstärkten. Darauf erklärten die übrigen Fürsten, bis auf einige wenige, die sich aus Angst dem Großherzog angeschlossen hatten, Ludolv den Krieg. Ludolvs Wiedersacher konnten jedoch nicht auf die volle Unterstützung der eigenen Bevölkerung vertrauen, während der Großherzog selbst seinem Fürstentum zu großem Reichtum geführt hatte und sich dadurch nicht nur bei der eigenen Bevölkerung großer Beliebtheit rühmen konnte. Der Krieg verlief so recht einseitig und endete schnell. Skäffsbôg fiel schließlich 1642 als letztes Fürstentum. Ludolv verweilte anschließend in der gleichnamigen Hauptstadt und ließ sich 1643 in der Stadtkriche durch den Großpatriarchen von Gulm zum König krönen. Er nahm den Namen des Heiligen Thyrius an, der Überlieferungen zu Folge im 11. Jahrhundert Kanabien missionierte. Die Krönung stellte die Geburtsstunde der Kanabischen Nation dar. Der offizielle Titel der Kanabische Könige lautete fortan: Seine Majestät von Hallos Gnaden, Großherzog von Thoria-Lassau, König aller Kanaben. Thyrius I. kehrte kurz nach seiner Krönung in seine Heimatstadt Thoria zurück, die er zur Hauptstadt des neu geschaffenen Königreiches erklärte. Sein Nachfolger Thyrius II. verlegte die königliche Residenz 1665 nach Skäffsbôg  und veranlasste die Umbenennung der Stadt in „Thyrskro“, zur Erinnerung an die hier erfolgte Krönung des ersten kanabischen Königs. Seit 1815 ist Thyrskro auch offizielle Hauptstadt des Kanabischen Reiches.

Fylskadretala tå Thyrskro, St. Getanus
Nationalkadrethale von Thyrskro, Krönungskriche der kanabischen Könige
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Innenansicht

Im 18. Jh. begann die Entwicklung Kanabiens zu einer Kolonialmacht. Dabei rang man mit Xyllabien lange Zeit um die Vormachtstellung in Balmanien. Zur Zeit seiner größten Ausdehnung Anfang des 20. Jh. kontrollierte Kanabien weite Teile Gertanesiens, Neukanabiens, Murabiens, (Akronors?) und der Ostkarpaten und war damit Zentrum des größten Imperiums seiner Zeit. Mit dem Aufstieg Gertanesiens und Toruniens begann der Niedergang des Kanabischen Imperiums. Heute verfolgt das Land eine Politk der Neutralität und war seit über 2 Jahrhunderten an keinem Krieg mehr beteiligt und ist bis heute militärisch Bündnisfrei. Seit dem „Brynner Erlass“ von 2385 ist Kanabien eine parlamentarisch-demokratische Monarchie. Durch weitere Zusatzartikel wurden Bürgerrechte und demokratische Strukturen im Laufe der Zeit weiter ausgebaut. Heute gehört Kanabien zu den reichsten und fortschrittlichsten Ländern auf Ultos.

Bevölkerung

Religion

Das Land ist seit über 1000 Jahren strak halloistisch geprägt. Fast 80% der Bevölkerung bezeichnen sich als Halloisten, von denen jedoch nur 40% angaben, ihren Glauben auch regelmäßig zu „praktizieren“. Die zweitgrößte Religionsgemeinschaft stellen Chronisten mit ca. 10%, was vor allem auf Einwanderer aus dem bangabandhischen Raum zurückgeht. 4% gaben an dem Schmolltum anzugehören.

Einwanderung

Kanabien begreift sich seit den 2460er als Einwanderungsland. Der Bevölkerungsanteil ohne kanabische Staatsangehörigkeit beträgt 7%. Weitere 8% wurden im Ausland geboren oder besaßen eine weitere Staatsangehörigkeit. Die meisten Zuwanderer kamen aus dem bangabandhischen Raum und den ehemaligen Kolonialgebieten.

Kultur

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„Weiße Nacht“ in Thyrskro zur Sommersonnenwende
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Die zahlreichen Seen laden im Sommer zum Baden ein

Die halloistische Religion war prägend für die Entwicklung von Moral, Sitte, Festen und Bräuchen im Königreich. Zudem spielen die nördliche Lage und die damit verbundenen langen Sommertage und das raue Klima eine wichtige Rolle in der nationalen Identifikation. Die weißen Nächte von Thyrskro und die im Norden des Landes zu beobachtende Mitternachtsonne genießen Weltruf und locken während der Sommermonate zahlreiche Touristen nach Kanabien. Die Sommersonnenwende (Mittsommernacht) ist ein gesetzlicher Feiertag und wird im gesamten Land ausgiebig gefeiert.

Seit Mitte des 25.Jahrhundert ist Kanabien ein wichtiges Zentrum für die Entstehung und Entwicklung der Rockmusik. Was auch einer der Gründe für die große Popularität Kanabischen Sprache in der modernen Musik ist.

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Modernes Zentrum von Thyrskro

 

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