Revartische Republik

RVR_Flag_3 Wappen Revartet
Name Revartische Republik
Staatsoberhaupt Staatspräsident Hayir Sehit Khar
Regierungschef Premierminister Sidi Ninkivar
Staatsform Republik
Regierungssitz Aramir
Amtssprache Revartisch und Davidisch
KFZ-Kennzeichen RV
Währung 1 Revart = 100 Vart
Fläche 713.964 km²
Einwohnerzahl 75.691.820
Bevölkerungsdichte 103,40 Einwohner pro km²
Klima Kontinental-/Mediterranes Klima
Internet-TLD .rv

Geschichte

Westakronoisches Kaiserreich
RVR
Karte der heutigen RVR

Das Westakronoische Kaiserreich – gelegentlich fälschlich als Revartisches Kaiserreich bezeichnet – bestand seit 892 nZI und umfasste das vollständige Gebiet der heutigen Revartischen Republik sowie Teile im Westen der Bundesrepublik San Davide. Der Gründung vorausgegangen waren die zwei Revartischen Kriege, in welchen vom „traditionellen“ Revartien (Süden der heutigen RVR) der Norden sowie der Westen der BSD eingenommen wurde. Mit der Proklamation des Kaiserreiches 892 waren die genannten Gebiete erstmals in einem staatsähnlichen Konstrukt vereint, als dessen Nachfolger sich die heutige RVR betrachtet.

Die anfangs sehr liberale Monarchie entwickelte sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einem autokratischen und unterdrückendem Regime. Insbesondere im 23. und zu Beginn des 24. Jhd. sank der Lebensstandard der arbeitenden Bevölkerung – großteils Bauern – weiter und weiter, was Unzufriedenheit mit dem in Prunk und Reichtum lebenden Kaiser schürte.

Revartische Militärrepublik

In einem völlig unerwarteten, von der Bevölkerung unterstützten Putsch übernahm 2347 das Militär über Nacht die Macht im ehemaligen Kaiserreich – dem nach dem HLR zu diesem Zeitpunkt zweitältesten noch existierenden Staat auf Ultos. Dem exzellent organisierten Putsch fiel der Kaiser sowie einige seiner engsten Verbündeten zum Opfer, welche noch in derselben Nacht standrechtlich exekutiert wurden. Infolgedessen wurde eine Militärjunta eingesetzt, welche seitdem die selbsternannte „Republik Revartien“ – später zumeist als Revartische Militärrepublik bezichnet – autokratisch regierte.

Obwohl die individuelle Freiheit für die Bevölkerung wesentlich geringer war als während der kaiserlichen Epoche, genoss die Militärführung breite Zustimmung. Nicht nur konnte der Lebensstandard signifikant verbessert werden, auch wurden sozialstaatliche Züge etabliert. Bereits 2401 führte die Militärregierung ein vergleichsweise komplexes Sozialversicherungssystem ein – als erster Staat weltweit.

Volksrepublik Revartien

Trotz der geduldeten Militärjunta entstanden um 2420 pro-demokratische Strömungen, welche einen Umbau des Staates nach torunistischem oder ismusistischen Vorbild forderten. Die Regierung und ein Großteil der Bevölkerung sah dies nicht so und führte den Staat wie gehabt. Im Jahre 2463 ziehte sich das Militär größtenteils nach Protesten des Volkes zurück. Noch im Folgejahr wurde die neue Regierung erstmals vom Volk gewählt. Araz Kivanir war der erste demokratisch gewählte Präsident von Revartien. Der Unterschied zur revartischen Militärsrepublik war, dass das Militär nicht direkt regierte sondern eine vom Militär gelenkten Regierung. Diese Regierung, regierte sehr autoritär und betrieb eine anti-akronoische Politik. Dadurch wurde die sandavidische Minderheit im Norden des Landes verfolgt und vertrieben. Die damalige Regierung wurde damals beschuldigt, bewusst eine ethnische Säuberung in Nord Revartien durchgeführt zu haben.

Bundesregion Revartien (Teilsouveräner Gliedstaat der Bundesrepublik San Davide)

2465 kam es in Revartien zu einem Putsch der RASD (Razk e Azkar i San Davide’ir), eine militante Gruppierung der sandavidischen Minderheit in Revartien. Die RASD besetzte das Parlament und diverse andere Regierungsgebäude in Aramir. Damals war das Militär und die Polizei nicht in der Lage die Rebellen zu vertreiben ferner sich überhaupt zu verteidigen. 2466 kam es dann zu einem Bürgerkrieg in Revartien. Die sandavidische Regierung fackelte nicht lange und marschierte in die damalige Volksrepublik ein und bekam dadurch große Zustimmung der sandavidischen Minderheit in Revartien. 2467 annektierte San Davide die Volksrepublik Revartien und machte sie zu einer Bundesregion und schlug jeden Protest der revartischen Bevölkerung gewaltsam nieder.

Revartische Republik

Im Jahre 2510 wurde Davide Kamit Nehir zum 23. Bundespräsidenten der Bundesrepublik San Davide gewählt. Dieser versprach den revartier nach langer Diskriminierung und Verfolgung, die „Rückgabe“ Revartiens von San Davide. Durch Nehir wurde der Staat im Allgemeinen demokratischer. 2516 kam es zu einer Volksabstimmung in San Davide über die Abspaltung der Bundesregion Revartien vom sandavidischen Kernland. 61,5% stimmen dafür und noch im nächsten Jahr wurde dies umgesetzt. Es entstand am 26.01.2517 die Revartische Republik. Einer der jüngsten demokratischen Staaten auf ganz Ultos. Der revartier Hayir Sehit Khar wurde übergangsweise von der sandavidischen Regierung zum Staatspräsident der RVR ernannt. Dieser Tag geht in die Geschichte der jungen Nation ein.

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