Krankheiten

Reudobumse

Reudobumse ist eine global verbreitete, leicht ansteckende Infektionskrankheit.

Krankheitsverlauf

Die Inkubationszeit ist meist gleich null. Unmittelbar nach der Infektion kann es zu einzelnen spontanen Lachausbrüchen kommen. Diese gehen häufig mit der Lautfolge „Höhöhö“ einher. Gleichzeitig hat der Patient häufig das Bedürfnis, grundlos auf diverse Objekte einzuschlagen. Typisch für das Krankheitsbild ist außerdem eine schwere Orientierungslosigkeit. Betroffene beginnen, ziellos mit hoher Geschwindigkeit und häufigen Richtungswechseln durch die Gegend zu laufen.

Anfangs treten die Anfälle etwa wöchentlich bis einige Male täglich auf und dauern maximal 5 Minuten. Im Krankheitsverlauf werden diese Anfälle länger und häufiger. Hinzu beginnen sich einzelne Phasen der Anfälle herauszubilden. Zusätzlich zur sog. „Hysterischen Phase“, welche von genannten Lachanfällen dominiert ist, folgt nach einigen Wochen die „Masochistische Phase“, in der sich die Schläge massiv auf den eigenen Körper verlagern. Besonders häufig wird dabei auf Oberschenkel oder die Stirn geschlagen, nicht selten treten dabei großflächige Verletzungen auf.

reudobumse
Übergang von der Masochistischen Phase zur Depressiven Phase

Als letzte Phase bildet sich zusätzlich zu den beiden vorhergehenden die „Depressive Phase“ heraus. Dabei bleibt der Betroffene nachdem er auf sich eingeschlagen hat reglos am Boden liegen. Gelegentlich kommt es dabei noch zu einzelnen „Höhöhö“-Äußerungen. Die depressive Phase geht mit extrem erhöhter Flatulenz einher. Im Endstadium dehnt sich Reudobumse auf die gesamte Wachheitsphase des Betroffenen aus, was faktisch einer vollständigen Arbeits- und Sprachunfähigkeit gleichkommt.

Reudobumse ist nicht tödlich. Todesfälle treten indirekt – aber in späteren Stadien mit drastisch erhöhtem Risiko – auf, durch Verletzungen insbesondere während der hysterischen und der manischen Phase. Die Krankheit ist chronisch.

Übertragung

Reudobumse wird innerhalb der hysterischen Phase durch körperlichen Kontakt übertragen, sobald die masochistische Phase vollständig manifestiert ist, ist eine Ansteckung ausgeschlossen. Die Leichtigkeit, mit der eine Infektion stattfindet, hängt sehr stark vom Alter des Angesteckten ab. Bis zur Pubertät ist ein Übertragungsrisiko sehr niedrig, danach steigt es sprunghaft an und fällt dann bis zum vierzigsten Lebensjahr, ab welchem sich eine Immunität herausbildet. Am meisten gefährdet ist die Gruppe der 15 bis 25-jährigen. Tendenziell erkranken mehr Männer als Frauen.

Eine hohe Rolle bei der Infektion spielt die sogenannte „Reudobumsprädisposition“. Das Infektionsrisiko bei Menschen mit Präsdisposition ist um dreißig Mal höher als das das des altersgleichen Durchschnitts. Die Prädisposition entseht durch genetische Faktoren und Lebensbedingungen, wobei die Faktoren ihrer Entstehung noch nicht letztgültig geklärt sind. Die Prädisposition kann durch aufwendige Vorsorgeuntersuchungen festgestellt werden.

Bekämpfung

Wenn Reudobumse beim Betroffenen bereits ausgebrochen ist, ist eine sofortige Isolation die einzig sinnvolle Maßnahme zum Schutz der Zivilbevölkerung. Pharmazeutika können die Krankheit zwar nicht bekämpfen, aber herauszögern. Zivilisierte Staaten wie die FRNX haben dafür eigens eingerichtete Reudobumse-Quarantänezentren, in weniger zivilisierten Staaten werden auch oft Reudobums-Patienten in abgeschotteten Gebäuden, Siedlungen oder sogar auf Inseln isoliert gehalten. Das Wissen, dass Reudobumse nur am Anfang des Krankheitsbildes ansteckend ist, ist noch nicht überall verbreitet, weshalb die Patienten häufig lebenslang unter Quarantäne gestellt werden. FRNX und DVD führen daher im Rahmen ihrer Entwicklungshilfe Aufklärungskampagnen durch, die jedoch bis heute noch nicht zu zufriedenstellendem Erfolg geführt haben.

Advertisements