Kanabisch

Die Kanabische Sprache ist hauptsächlich im nördlichen Balmanien, sowie Alt- und Neumeerland verbreitet. Mit ca. 300 Millionen Muttersprachlern, ist sie die meist gesprochene Sprache auf Ultos, sowie erste Verkehrssprache auf internationaler Ebene (soll jedoch laut ITUF-Beschluss in Diplomatie und Wissenschaft durch die Plansprache Ultan ersetzt werden). Der größte Anteil ihrer Sprecher ist in Kanabien, Neukanabien und Altmeerland beheimatet. Kanabisch ist eine gertanesische Sprache und hat seinen Ursprung im Kanabischen Reich.

Durch die seit Jahrhunderten existierende weite Verbreitung der Sprache haben sich starke regionale Varietäten entwickelt, die z.T. als eigene Sprachen klassifiziert werden können. Am verbreitetsten sind die Varietäten Neukanabisch und das in Kanabien beheimatete „Reichskanabisch“. Letzteres wird, obwohl Neukanabisch über mehr Muttersprachler verfügt, meist als Standardkanabisch gelehrt und ist auch in seiner Rolle als internationale Verkehrssprache gebräuchlicher. Dennoch hat Neukanabisch besonders durch seine dominierende Rolle in Film und Musik stark an internationaler Popularität gewonnen.

Alleinige offizielle Amtssprache von:

  • Kanabisches Reich
  • Königreich Torvelåg
  • Freistaat Lagland
  • Fjorische Republik
  • Aldorische Republik

Offizielle Amtssprache (neben anderen) von:

  • Föderale Republik von Neukanabien und Xyllabien
  • Föderation Allmeeren
  • Königreich Südmeeren
  • Republik von Norbok
  • Freie Stadt Skythea

Unter kanabisch_woerterbuch gibt es das Kanabische Wörterbuch.

1 Laute

Buchstabe [A, a] Aussprache
A, a [a]
Å, å [ɔ], vor g als [oː]
Ä, ä [ε:]
B, b [b]
D, d [d]
E, e [ε]
Ê, ê [e]
F, f [f]
G, g [g], vor ä, e, ê, i, î, ø als [j]
H, h [h]
I, i [ɪ]
Î, î [i]
J, j [j]
L, l [l]
Lj, lj [ʎ]
M, m [m]
N, n [n]
O, o [u], vor zwei Konsonanten []
Ô, ô [o]
Ø, ø [ø]
P, p [p]
R, r [ʁ]
S, s am Wortanfang vor Vokalen und im Wortinneren zwischen zwei Vokalen [z], sonst [s]
Cj, cj [ç]
Sj, sj [ʃ]
Sk, sk [x]
T, t [t]
Th, th [tʃ]
Ts, ts [ts]
U, u [ʏ], vor zwei Konsonanten [u]
V, v [v]
X, x [ks]
Y, y []
Z, z [z] (im Reichskanabischen ungebräuchlich)

2 Grammatik

2.1 Substantive

Substantive unterscheiden sich nur nach dem Numerus. Diese sind der Singular, Dual und Plural. Außerdem gibt es noch einen unbestimmten Artikel. Wenn Wörter ohne Artikel stehen, sind sie bestimmt.

Singular Plural
Wort endet im Singular auf Konsonant -er
Wort endet im Singular auf Vokal
-ner

Der unbestimmte Artikel ist ‚en‘. In einigen Dialekten wird, so ein Artikel verwendet wird, und das Wort in der jeweiligen Form auf einen Konsonanten endet, ein -s angehangen. Dies ist jedoch nicht hochsprachlich.

Beispiele:

Dåga – der Tag, Dåganer – die Tage

en Dåga – ein Tag

Ljuter – der Stern, Ljuterer – die Sterne

2.2 Pronomen

Deutsch Pronomen Possessivpronomen
ich jåg mej
du du dej
er han hans
sie (Sg) hyn hyns
es tet tets
wir skuner
ihr joi skoier
sie (Pl) sjem sjemer
wer? vem? wêres
was? våd? wêres
der (Relativpronomen) som vårs

Weitere Pronomen:

  • jin – „jener“, entspricht von der Bedeutung her er dem englischen „that“, kann allerdings auch substantivisch verwendet werden
  • det – „dieser“
  • ingmon – niemand, kein
  • jemon – (irgend-)jemand, irgendein
  • allmon – jeder

2.3 Verben

Verben können in vier Zeiten konjugiert werden. Diese sind Präsens, Futur, Präteritum und Plusquamperfekt, deren Verwendung genau wie im Deutschen ist (nur dass das Präteritum auch die Aufgabe des Perfekts erfüllt).
Es gibt die Modi Indikativ, Imperativ und Konjunktiv. Es existert nur ein Partizip, welches die Funktion des Partizip II erfüllt.

  • Infinitiv: -a
  • Partizip: he- -en
  • Präteritum: -en
  • Futur: -sh (-esh wenn Aussprache zu schwierig)
  • Plusquamperfekt: hant+Partizip
  • Konjunktiv: zwei Möglichkeiten
    1. han+Infinitiv (hanen+Infinitiv im Präteritum, hanar+Infinitiv im Futur, hehanen+Infinitiv im Plusquamperfekt)
    2. -e anhängen (hane+Partizip im Präteritum)
  • Imperativ: Grundform

Beispiel: daila (sagen)

sje dail – er sagt; sje dailen – er sagte, sje dailsh – er wird sagen, sje han daila (ugs. hø’n dail‘) – er würde sagen; sje daile – er würde sagen; dail – sag!

Es gibt ein unregelmäßiges Verb – „ben“ „sein“

  • Infinitiv: byn
  • Präsens: sin, außer 3. P. Sg., dort: esh (jå sin, då sin, sje esh, wî sin, joi sin, sjem sin)
  • Präteritum: vår
  • Futur: versh
  • Konjunktiv: wyre, byne (am häufigsten)

2.4 Adjektive

Adjektive kongruieren nicht mit dem Substantiv.

Komparation: Komparativ: -a; Superlativ: -aste

„so…wie“ wird umschrieben durch „ma…ak“

„djo“ für „sehr“

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