Sprinismus

Der Sprinismus ist eine Religion, welche etwa 3.000 Jahre vZI im jetzigen Trance Nation entstanden ist. Ihre Anhänger werden von Historikern Sprinisten genannt. Mit der Ausdehnung des Zentralesischen Imeriums auf die Karpaten wurde die Religion gänzlich vernichtet und vergessen. Seitdem gibt es keinen Sprinisten auf Ultos mehr. Erst am 02.11.2515 Wurde durch einen Zufall eine Tempelruine von dem Hobbybrauer Bastise Witter entdeckt. Sprinismus ist benannt nach der Brause des Entdeckers Bastise Witter Spriniris-sprudela.

 

1. Götter

Es sind folgende Götter in den Tempelanlagen verzeichnet:

Gott Funktion
Rumschon Gott des Mondes
Rumschini Gott der Sonne
Gerolera Göttin der Tiere
Leragero Gott der Pflanzen
Hofana Göttin der Toten
Folmreku Gott der Fruchtbarkeit
Rusususu Gott des Fleisches
Usuresumu Gott des Wassers (Flüsse und Seen)
Querato Gott des Meeres
Zumhalka Göttin der Frauen
Fraisuk Gott der Kinder
Joklarper Gott der Männer
Oplatonuse Gott des Schicksals
Psch Psch Gott der Ruhe
Sumsum Gott der Musik
Frakalekemirijodonufuy Gott der Götter, des Blutes und des Lebens

 

Es wird davon ausgegangen, dass Frakalekemirijodonufuy der höchste Gott von allen war, und dass das Aussprechens seines Namens Gleichzeitig die Glaubensbekennung war. Diese Information entnimmt man Lautschriften und Zeichnungen an Wänden der Tempelanlagen.

 

2. Bräuche und Sitten

2.1 Leben und Beten

Die Menschen lebten in einem großen Raum im Keller des Tempels, welcher mit vielen Luftschächten belüftet wurde. Auch die Küche und der Raum der Schumurinen, die Heilerzauberer der Sprinisten waren unter der Erde. Die einzigen Einrichtungen oberhalb des Tempels waren Geistliche Einrichtungen, etwa Gebetsräume oder der Raum des Opferaltars.

Die meisten Frauen wurden seit beginn des Eintretens ihrer Geschlechtsreife in Zuchtkäfigen, wo sie regelmäßig befruchtet wurden, um Für Nachwuchs zu sorgen, eingesperrt. Sie blieben dort den Ganzen Tag, ausgenommen einer Zeit, in der man ihnen in einem Hof Auslauf gewährte.

2.2 Jagd

Am bekanntesten ist der Sprinismus durch seine Jagdrituale. Wenn sie ein Tier töten wollten, fingen sie es zunächst erst ein und brachten es zum Tempel. Dort angekommen wurde das Tier an allen Gliedmaßen gefesselt, sodass es nicht entkommen konnte. Daraufhin wurde ein Mensch der Sitte geopfert. Meistens waren dies alte Menschen, oder Kinder, von denen man sich keine große Zukunft erdenken konnte. Die Opfer wuden stets so getötet, dass sie viel Blut verloren. Das Blut gab man in einen Kübel, in welchem der Kopf des Tieres solange von mehreren Männern gedrückt wurde, bis das Tier ertrank. Danach wusch man das Tier, und Nahm es aus. Der Mensch, der sein Leben für das Tier geben musste wurde verbrannt. In einigen Fällen ist es auch vorgekommen, dass der geopferte Mensch in das Feuer gewurfen wurde, mit welchem Man das Tier gebraten hat. Dies kam jedoch nur selten vor, etwa an besonderen Feiertagen.

 

2.3 Fischfang

Da sich die Sprinisten auf einer karpatischen Insel angesiedelt hatten, gab sich die Möglichkeit Fischfang zu betreiben. Da ein Fisch jedoch in der Sprinistischen Religion kein Schützling der Göttin Gerolera war, musste man sie nicht mithilfe des Blutes eines Geopferten Mensches töten. Stattdessen wurde hin und wieder ein Fest zu Ehren des Querato und des Usuresumu abgehalten. Teil dieses Festes war es, dass ein auserwählter Mensch seinen Finger abtrennen lies. Dieser wurde dann von allen Mitgliedern der Sitte gelutscht und anschließend ins Meer geworfen. (Einige Aufzeichungen berichten auch davon, dass der Finger in ein kleines boot gelegt wurde, und in das Meer trieb)

 

2.4 Feiertage

Die Sprunisten hatten zu ihrer Zeit keinen Kalender, da sie keinen Ackerbau betrieben, sondern ausschließlich von der Jagd lebten. Deshalb wurden die Feiertage in sehr unregelmäßigen Abständen gehalten. Man geht aber etwa davon aus, dass das Fest der Toten, das Fest der Hofana, in den Wintrmonaten abgehalten wurden, und das Fest des Sumsum im Sommer. Zu jedem Gott gibt es einen Feiertag. Im Sprinismus wurden offenbar keine Geburtstage gefeiert, es gab auch kein äquivalent dazu, etwa einen Namnestag. Die Menschen sollten sich nicht mit solchen Randbschäftigungen aufhalten

 

2.5 Opfergaben

 

  1. Immer wenn ein Tier getötet wurde tötete man einen Menschen (siehe 2.2 „Jagd“)
  2. Zu jedem Feiertag und zu besonderen Situationen wurde dem entsprechendem Gottt ein entsprechendes Opfer dargeboten.2.1 Dazu ist verzeichnet:- Rumshon – je ein zum Halbrund geformter Zehennagel aus jedem Mitglied der Sitte- Rumshini – je ein zum Halbrund geformter Zehennagel aus jedem Mitglied der Sitte- Gerolera – Ein Menschenleben pro getötetes Tier (Siehe 2.1 „Jagd“)- Leragero – Eine Blume aus dem „Heiligen Garten“

    – Hofana – Ein Knochen des zweitältesten Mitglieds (Siehe 4. „Ränge“)

    – Folmreku – Eine Frau aus den „Zuchtkäfigen“ (Siehe)

    – Rusususu – Ein getötetes Tier (verbunden mit einer Opfergabe an Gerolera)

    – Usuresumu – Gesammeltes Speichel der Sittenmitglieder

    – Querato – Mit Salz gespeister Speichel der Sittenmitglieder

    – Fraisuk – Ein Kind bei lebendigem Leibe verbrannt

    – Joklarper – Ein Mann bei lebendigem Leibe verbrannt

    – Zumhalka – Eine Frau bei lebendigem Leibe verbrannt

    – Oplatonuse – Ein Schicksalsblatt (Siehe 4. „Okolosmus“)

    – Psch Psch – Ein Tag voller Schweigen

    – Sumsum – Ein Tag voller Gesang

    – Frakalekemirijodonufuy – (Siehe 2.5 | 3)

  3. Jeden Tag wurde Frakalekemirijodonufuy ein Opfer gemacht. Anders als alle anderen bisher genannten Opfergaben, war dieser jedoch nicht grausam, sondern bestand in der Opferung von Nasenschleim eines Sittenmitglieds. Nasenschleim galt als heilig, da die Menschen glaubten es sei ein Teil des Kopfes, welcher als wichtigster Lebensapparat galt.

 

3. Messen

Alle Messen wurden in der Nacht abgehalten, wobei die Versammelten in einer Art Trance Zustand versetzt wurden, um nicht zu viel Energie zu verlieren. Eine Messe ging etwa 2,5 Stunden. Die Restliche Zeit betetete jeder für sich im Schlafsaal oder Schlief (Wenn jemand schlief wirkte dies jedoch ungehobelt und sollte auch für Konsequenzen sorgen; Sie 5. Jenseitsvorstellunegn) In den Messen wurde mit leiser, monotoner Musik gearbeitet, wobei die Masse der Versammlung kontinuierlich im Rhythmus der Musik die Namen der Götter aufsagte (Reihenfolge siehe Liste bei 1. „Götter“) Die Rellnaphanen (Siehe 4. „Ränge“) Sprachen dabei die Gebete, um den Göttern zu huldigen. Alle Anwesenden hatten die Augen während der Messe geschlossen, dennoch brandte ein Licht unter dem Gebetsaltar, um die Götter auf sich aufmerksam zu machen.

4. Ränge

Es gab verschiedene Heilige Ränge im Sprinismus. Es ist nicht übermittelt, wie man diese Ränge erhalten konnte. Alle Ränge wurden von Männern ausgeführt, da die Frauen in den Zuchtkäfigen gesperrt waren

 

  1. Ältester
    Der Älteste entschied über einige Dinge innerhalb der Sitte, etwa der Logistik in den schlafräumen etc. Er hatte bei einer Heiligen Messe keine Besonderen Rechte oder privilegien
  2. Zweitältester
    Der sog. Zweitälteste ist stets tot. Man tötet ihn, um zu entsprechenden Ritualen zu ehren Hofana einen Knochen zur Opferung zu haben. Sobald alle Knochen des zweitältesten aufgebraucht wurden, oder die letzten übrigen Knochen zu klein waren, wurde der dritt älteste Getötet für die Opfergaben.
  3. Okolosmus (Plural: Okolosmusen)
    Eine Art Orakel. Man kann es zur hilfe rufen, wenn man vor wichtigen entscheidungen steht. Es soll Kontakt mit Oplatonuse herrstellen, und eine Antwort geben. Dazu wurde meist ein Schicksalsblatt verwendet. Welches nichts weiter ist als eine Münze. Die Entscheidungen basierten also auf einen Münzwurf des Okolosmus
  4. Rellnapha (Meist im Plural: Rellnaphanen)
    Eine Gruppe streng gläubiger, die separat von den anderen Mitgliedern lebten. Sie leiteten die Heiligen Messen

 

5. Jenseitsvorstellungen

Es ist zu entnehmen, dass es mehrere Stufen des Jenseits gibt, es ist abhängig von den Tätigkeiten jedes Enzelnen, in welches Jenseits er leben wird, und welche er besuchen Darf.

5.1 Das Götterreich

In dieses Jenseits gelangen nur Okolosmusen und Rellnaphanen, die ihr leben lang treu geblieben sind. Sie haben zutritt in alle Jenseitsreiche und können somit alle Freunde und Verwandte (Sprich: Sittenmitglieder) wiedersehen, und ewig mit ihnen leben. Außerdem haben sie das Privileg mit den Göttern gemeinsam zu leben, und ihnen zur seite zu stehen.

 

5.2 Das Fruchtende Reich

In dieses Jenseits gelangen alle Frauen. Sie sind nun nicht mehr in Zuchtkäfigen gespert und stehen den toten mit entsprechender Berechtigung zum Vergnügen zur Verfügung. Sie selbst dürfen nur das Reich der Verachteten betreten, um diese auszulachen.

 

5.3 Das Reich der Treuen und Guten

Dort leben alle jene, die ihr Leben ausschließlich den Göttern gewidmet haben, ohne einen Besonderen Status zu besitzen. Es ist ein Reich, in der alle Luxusgüter frei verfügbar sind, und in dem alle Menschen besser Leben können als auf der Welt. Die Toten dieses Reiches dürfen alle Reiche ausgenommen des Götterreiches betreten

 

5.4 Das Reich der Normale

In diesem Reich leben alle Durchschnittlichen Menschen, die zwar nichts besonderes für die Götter taten, sie aber auch nicht verhöhnten. Sie mussten jedoch zu allen Messen erscheinen, um dieses Reich betreten zu dürfen. Es gibt keine Unterschiede zwischen diesem Reich und der realen welt. Die Menschen dort Jagen einfach Weiter auf die selbe Weise wie sonst auch. Der einzige unterschied ist, dass sie in der Nacht nicht beten, sondern schlafen dürfen. Sie dürfen das Fr

 

5.5 Das Reich der Verachteten

Wer in dieses Reich gelangt, hat die Götter beleidigt. Jeder in diesem Reich darf das Reich nicht verlassen. In diesem Reich wird man auf Ewigkeiten Pein und Schmerzen empfinden, während alle Menschen aller anderen Reiche dabei zusehen dürfen und sogar eilweise das Leid verschlimmern durften. Es gibt keine Möglichkeit diesen Status eines Verachteten abzulegen.