Eva-Eva Emilia Heralu

Eva-Eva Emilia Heralu (* 14.II.2438 in Kenok, FRNX; 17.XII.2516 in Skythea) war eine Xyllabischsprachige Schriftstellerin. Als ihr bekanntestes Werk zählt heute ihre Kurzgeschichte „Der Algorithmus“ (2497), sowie viele weitere Erzählungen und Novellen.

Bereits zu Lebzeit war E. E. E. Heralu eine der bedeutendsten Autorin ihrer Zeit. Sie wurde zuletzt mehrmals von Premierminister Al Køh und President Hahn empfangen und mit diversen Preisen geehrt, da sie die Kultgeschichte der FRNX aufrecht erhielt und auch viele junge Leute motivierte zu schreiben.

1. Leben

Die Kindheit und Jugend von E. E. E. Heralu war geprägt durch verschiedenste Perioden des Krieges zwischen FRNX und DVD, etwa wie der weiße Krieg (2448-2455), welcher auch einer der Motivationsgründe Heralus waren, mit dem Schreiben anzufangen. Im alter von 18 Jahren verfasste sie bereits ihr Gedicht der Ungeilheit, welches jedoch erst Jahre später in ihrem Tagebuch gefunden wurde.

Ihren ersten richtigen Durchbruch konnte die Junge Autorin im Jahr 2461 im Alter von 23 Jahren mit ihrer Novelle „Sonderbar ist Doktor Frehl“ und zwei Jahre später, mit ähnlichem Erfolg durch ihre Kurzgeschichte „Abfall ist auch nur Müll“. Von diesem Punkt aus ging es nurnoch Aufwärts mit ihrem Erfolg, sie heiratete in der Zeit mehrere Männer, teilweise führte sie auch doppelehen, wobei ihre Liebhaber sich gegenseitig kannten und gut Befreundet waren.

Im Jahr 2497 wurde ihre noch immer bekannteste Kurzgeschichte „Der Algorithmus“ veröffentlicht, welcher mehrere Millionen mal gekauft und gelesen wurde.

1.1 Familie und Kindheit

E. E. E. Heralu war das zweite Kind von Johannes und Johanna (geb. Strela) Heralu. Sie wuchs mit 6 Geschwistern auf, vier Brüdern und zwei Schwestern, grenzte sich aber schnell von ihnen ab. Da die Verhältnisse der Familie Heralu kaum ausreichten, um sich am Leben zu halten. E. E. E. Heralu grenzte sich sehr schnell von ihren Geschwistern ab, und anstatt auf dem Feld zu arbeiten (wie alle anderen Ihrer Geschwister) versuchte sie so gut es ging, ihre schulische Laufbahn so gut wie möglich zu absolvieren.

Dies hatte zur Folge, dass sie noch vor ihrem 14. Lebensjahr von ihrer Familie verstoßen und in ein Pflegeheim gegeben wurde. Dies hatte glücklicherweise zur folge, dass ihre Begabung bald erkannt und gefördert werden konnte.

 

1.2 Jugend im Pflegeheim

Zur Zeit des weißen Krieges (2448-2455) wurden immer mehr Kinder in das Pflege und Waisenheim geschickt, in welchem auch Heralu lebte. Auf diese Weise lernte sie viele neue Menschen kennen, mit denen Sie jedoch vorerst keine festen Freunschaften schloss, sie verbiss sich auf ihre schulische Laufbahn und tat weiter nichts, als zu lernen um ein gutes Ergebnis für die Abschlussprüfung erreichen zu können.

Nach dem Krieg, zu ihrem 18. Geburtstag im Jahr 2456 verließ Heralu das Pflegeheim und fand ein durch den Krieg leicht verarmtes Land vor.

1.3 Leben als freischaffende Künstlerin

Die Bürger, die Heralu nach ihrer Zeit im Pflegeheim auffand, waren allesamt geknickt durch die Niederlage der FRNX im weißen Krieg. Basierend auf ihren Beobachtungen und Gesprächen mit den Leuten schrieb sie das Gedicht der Ungeilheit, welches jedoch vorerst niemandem gezeigt werden sollte. Fortan versuchte sie durch ihre eigene Form des Streetarts zu überleben, indem sie Auf offener Straße und vielbesuchten Plätzen der FRNX frei Gedichte improvisierte.

Im Jahr 2458 Fand sie eine alte verlassene Villa ein stück von der Stadt entfernt und entschied sich, diese wieder herzurichten und darin zu leben. Nach 2 Jahren durchgängiger Arbeit hatte sie sich ein eigenes Zuhause gebaut, in welchem sie fortan verweilte und Geschichten schrieb.

Ein Jahr später, im Jahr 2561 wurde sie von einem Verleger entdeckt, der den Plan hatte, ihre Werke groß rauszubringen. Der Junge man, den sie damals traf war der zukünftige Gründer des Limawi Verlags, welcher heute noch zu den größten Buchverlägen auf ganz Ultos zählt.

 

1.4 Als professionelle Autorin

Im Jahr 2470 wurde Heralu als erste Staatsautorin der Föderalen Republik Neukanabien und Xyllabien eingestellt. Das förderte nicht nur die Autorin, sondern auch den immer weiter wachsenden Verlag.

 

2. Werke

Das bekannteste und einflussreichste Werk Heralus, „Der Algorithmus“ Kann seit dem Ableben der Künstlerin in der Kostenlosen Onlinebibliothek des Limawi verlages gelesen werden, dennoch verkauft es sich immernoch in den Buchhandlungen tausendfach.

Hier geht es zur Onlineausgabe

Anhang: Gedicht der Ungeilheit

Ungeil

Es sind nicht mehr die geilen Reben,
als des Volkes Mannes Lust
es ist nurnoch ein trostlos Leben
begleitet durch des Krieges Frust.

Wo ist all des Menschen Freude?
Wo die Heitre Melodei?
Da ist nurnoch Armut heute
und kein Weg führt dran vorbei.

Es ist nicht des Staatsmanns Schuld
es wird auch nicht das Fremde sein
doch Grund für dieses Unglück wollt‘
keiner der feigen Herrscher sein.

Nichts ist Geil heute mehr
Niemand zeigt des Freuds Gesicht
Kalt und bitter ist das Volke
Und der Staat, er ändert nichts.

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