Gebäudeeinsturz in Daht: Wenn der Fortschritt vom Fortschritt eingeholt wird

Daht. Am 21. April stürzte in Daht ein 164 Meter hohes Gebäude ein und ging in Flammen auf. Heute stellte die Oberstaatsermittlung erste Ergebnisse vor.

Nachdem es in Daht tagelang geregnet hatte, senkte sich der Boden unter dem Gebäude aufgrund einer Baustelle, in welche Wasser eingedrungen war, um fast 11 Piet (2,7 Meter) ab. Das 488 Piet (164 Meter) hohe Gebäude einer lokalen Versicherungsagentur fiel daraufhin schräg auf mehrere Wohnhäuser, eine Gasleitung wurde beschädigt, Teile der Trümmer gingen in Flammen auf.

Die Oberstaatsermittlung geht derzeit davon aus, dass in der Verankerung des Gebäudes mehrere Verstrebungen mit dem Untergrund abgerutscht seien. Das Gebäude hätte somit über 40% seiner Auflagefläche auf der linken Seite verloren und begann, direkt nach der Absenkung nach links zu kippen. Dies brachte weitere der aus den 70er Jahren stammenden Verankerungen zum bersten, das Gebäude verlor sämtlichen Halt und viel auf insgesamt drei Wohnhäuser, welche in der Mitte vom Bürogebäude durchtrennt wurden, die Wände des Gebäudes mit mehreren Dutzend Wohnungen, welches sich direkt neben dem Hochhaus befand, stürzten komplett ein, die des zweiten Gebäudes hielten stand, genau wie die Außenmauern des dritten Gebäudes.

Bagger bei Aufräumarbeiten an einem der Wohngebäude

Teile des hinteren Trümmerfeldes gingen in Flammen auf, welche erst in den frühen Morgenstunden vollständig gelöscht werden konnten. die große Hitzeentwicklung behinderte Rettungsaktionen an zugänglichen Bereichen. Die Feuerwehr war mit 250 Männern im Einsatz, die Polizei sperrte das Gebiet großräumig ab, das Notfall- und Schutzbataillon der Zentralwehr übernahm Teile der Rettung.

Von knapp 220 Vermissten Personen konnten 178 lebend gerettet werden, einige davon waren schwer verletzt. 42 Personen starben, 6 erlagen ihren Verletzungen im Krankenhaus.

Die Materialaufsichtsbehörde Ricii (MAB) stufte das Gebäude in einer Untersuchung 2516 als „standhaft, sicher und mängelfrei“ ein, die nächste Überprüfung wäre 2521 fällig gewesen. Laut Oberstaatsermittler Micail Frev untersuchte die Materialaufsichtsbehörde das Haus ordnungsgemäß, es konnten keine Fehler der Behörde gefunden werden.
Alle „Gebäude mit besonderer Belastung“, also öffentliche Gebäude, in denen sich viele Menschen bewegen, sowie Hochhäuser und Bauwerke, welche älter als 30 Jahre sind, müssen alle 5 Jahre von einer Behörde geprüft werden. Dabei sei die MAB „ohne Fehler und nach Vorschrift vorgegangen. Der Unfall hätte von der Behörde nicht verhindert oder festgestellt werden können.“, sagte Frev auf der Pressekonferenz am Montag.

Das Unglück ist durch das Abesenken des Bodens ausgelöst worden, das bestätigten die Ermittler. Diese sehen einen Zusammenhang zum Baugutachten der Baustelle, in diesem seien keine Angaben über Änderungen der Bodenbeschaffenheit durch Flüssigkeit getätigt worden. „Diese Bohrung hätte dort so nicht durchgeführt werden dürfen.“, äußerte sich Frev. Zwei Gutachter seien festgenommen worden.

Bei einer Baustelle muss in der gesamten DZR ein Baugutachten erstellt werden. Wie Dieses genau auszusehen hat, bestimmen die Teilstaaten. Nach riciianischem Teilstaatsrecht muss sich ein Baugutachten immer mit möglichen Folgen von Wassereindringen beschäftigen. Dies habe das besagte Gutachten nicht als Thema gehabt. Es drohen bis zu 24 Monaten Haft aufgrund von §67 DSTS Rechtsbruch bei der Aktenführung. Die Staatsanwaltschaft kündigte ebenfalls eine Klage wegen fahrlässiger Tötung an, was eine Haftstrafe von bis zu 8 Jahren zur Folge haben kann.

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